4. Westerwald-Powwow Asbach
3. bis 5. 10. 2003

von Jackie Fischer (Veranstalter)

Dieses Powwow wurde nun schon zum 4. Mal ausgerichtet und wie jedes Jahr kamen auch die ersten Teilnehmer und Händler schon am Vorabend, um für die bevorstehenden 3 Tage ausgeruht zu sein. Die vielen Helfer waren bis spät in die Nacht mit den Vorbereitungen beschäftigt, um am Freitag pünktlich um 16.00 Uhr das Powwow mit dem Grand Entry eröffnen zu können.

Es war ein tolles Bild, so viele Fahnen, so viele Tänzer ...
Sie kamen aus zehn Nationen: Norwegen, Schweden, Dänemark, Polen, Österreich, Schweiz, Belgien, Deutschland, Niederlande und Amerika.
Nachdem alle Tänzer hineingetanzt waren, gab kaum noch Platz auf der Tanzfläche. Neun Trommelgruppen sorgten bis abends um 22.00 Uhr für eine super Stimmung und viel Gelegenheit zum tanzen. Es waren da: Rhinowland Singers aus Rathenow, Red Moon Singers aus Brandenburg, Midnight Rain aus Magdeburg/Pirmasens, Red Road Singers aus Asbach/Buchholz, Four Wind Singers aus Aachen/Frankfurt, White Lake aus Berlin, Red Calf Singers aus Albertslund/ Dänemark, Centreland Singers aus England und die Sweet Grass Singers aus Frankfurt, die übrigens zum ersten Mal auf einem Powwow getrommelt haben und ihren Job echt super gemacht haben.

Am Samstag morgen standen dann alle um 10.00 Uhr bereit, um in voller Tracht zum Einkaufmarkt „Vorteil-Center“ zu marschieren. Nach einem kurzen Auftritt in der Eingangshalle stellten sich alle Tänzer hinter dem LKW auf, der vor dem Einkaufs-Center wartete. Die Gruppe „Rhinowland Singers“ nahm ihren Platz auf der Ladefläche des LKWs ein und die Parade durch den Ort konnte beginnen. Nach einem Weg von ca. 2 km waren alle wieder in der Halle und konnten sich bis zum Grand Entry um 14.00 Uhr noch ausruhen. Es fanden dann die Wettbewerbe und die Vorführtänze statt, und natürlich etliche Intertribals, bei denen auch die Zuschauer ihr Tanzbein schwingen konnten. Sonntags fanden dann noch die letzten Wettbewerbe statt, bis endlich alle Sieger feststanden:

Und das waren die Sieger und Platzierten:

  • Men’s Traditional
    1. Carol Naumann (Berlin)
    2. Jürgen Dietz (Mainz-Kostheim)
    3. Kjell Norin (Schweden)
  • Women’s Traditional
    1. Stephanie Hänicke (Kelkheim)
    2. Nancy Bartschak (Berlin)
    3. Jacqueline Krusik
  • Men’s Grass Dance
    1. Edgar Fort (Buchholz)
    2. Sven Seipp (Langen)
    3. Sune Elskær (Albertslund/ Dänemark)
  • Jingle
    1. Susanne Jensen (Dänemark)
    2. Nicole Göllner (Niederfischbach)
    3. Berit Schuster (Berlin)
  • Men’s Fancy
    1. Benjamin Hämmerle (Denzlingen)
  • Fancy Shawl
    1. Susanne Sendrowski (Herne)
    2. Josefine Garde (Dänemark)
    3. Angela Merkel (Leichlingen)
  • Junior’s Traditional
    1. Kim Norin (Schweden)
    2. Marcel Ernst (Seelbach)
    3. Alex Bausch (Neckartailfingen)
  • Junior’s Jingle
    1. Sylvia Riedel (Waldbröl)
  • Junior’s Fancy Shawl
    1. Linda Arlt (Langenberg)
    2. Tara Naumann (Berlin)
    3. Janine Horn (Titz)
  • Boy’s Grass Dance
    1. Sean Fischer (Asbach)
    2. Mato Horn (Titz)
  • Girl’s Jingle
    1. Michaela Riedel (Waldbröl)
  • Girl’s Fancy Shawl
    1. Freya Felber (Hohen Neuendorf)
    2. Svenja Fort (Hennef)
    3. Kim Denise Merkel (Leichlingen)

von Angela Brath

4.Asbach Pow Wow,
etwas verspätet, ein riesen Kompliment und meinen Respekt an Familie Fischer und die anderen Organisatoren, die für uns langfristig mit großer Hingabe ein Pow Wow vorbereitet haben. Ein großartiges Fest, ein harmonischer Ablauf, für mich sehr inspirierend und es ging über 3 Tage.

Ich war erstaunt, daß ein kostenloser Schuttle eingerichtet wurde für Leute, die ohne Auto angereist waren. Noch überraschter war ich über freie Kost und Logis für alle Tänzer, Sänger, Helfer u. a. Mitwirkende.

Ich habe noch nie so viele Tänzer, Trommelgruppen bzw. Sänger, zahlreiche Gäste aus 8 oder 9 europäischen Länder und Natives - auch als Besucher auf einem Pow Wow in Deutschland getroffen wie in Asbach. Ich habe dort viele glückliche und strahlende Menschen gesehen. Die Asbacher werden zu einer festen Institution. Ich hoffe, sie bleiben alle so wie sie sind, und macht weiter so, auf das sie Unterstützung und Hilfen erhalten werden.


von Tanja Siebke

Für Asbach eine ganz beachtliche Leistung, mein Lob an die Veranstalter. Für mich war es jedesmal ein besonderes Erlebnis, mir das Powwow, leider nur Sonntags, an zu schauen. Die Roben der einzelnen Tänzer/innen waren, wie jedesmal, wieder sehr beeindruckend. Letztes Jahr war Nick Buffalo Child (Cheyenne) als Gasttänzer da. Für seine 80 Jahre noch ganz schön fit. 2002 war Ron Hawk aus dem Pine Rige Reservat da. Das sind alles so wunderbare Begegnungen, die man sich einfach mal antun muß. Asbach, weiter so! Meine Grüße gehen auch an Thomas und Ulrike vom Schmuckstand, Michael Hünseler und Familie sowie die Veranstalter und die Red Road Singers.

Aber wie wäre es, das ganze noch mit einem Gig mit den Big City Indians aus Österreich aufzupeppen?

Also, auf bald dann zum nächsten Powwow in Asbach.
Tanja


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