Was braucht man für ein Powwow?

Termine, Ideen, Planungen – Das Forum für (potentielle) Veranstalter.
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Mo, 10. Mär 2008, 19:49

Ihr kennt doch alle das Spiel „Ich packe meinen Koffer und nehme mit …“
Lasst uns hier mal eine Liste aufstellen mit Dingen, die man braucht, wenn man ein Powwow organisieren will. Das könnte ein guter Merkzettel für Veranstalter und ein kleiner Ratgeber für potentielle Veranstalter werden.
Also:
Ich will ein Powwow organisieren und dafür brauche ich:
1. ein paar gute Freunde für die Vorbereitungen, auch genannt das Powwowkommitee (gute Freunde deshalb, weil es garantiert zu Reibereien und Auseinandersetzungen kommt, und dann sollte der Haufen nicht gleich auseinander laufen)
„Wirst alt wie ’ne Kuh, lernst immer noch dazu!“ – Meine Oma
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Christoph
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Mo, 10. Mär 2008, 20:11

Hallo !
Wen der Veranstaltungsort schon fest steht, sollte man sich auch mal nach
Sponsoren umschauen. Das Powwow Komitee sollte den Arena Director,
den Master of Ceremonies und die Head Judges bestimmen oder ernnenen.
Werbung für das Powwow machen . Termin im POWWOW-KALENDER
ankündigen :-D :-D :-D !
Gruß Thomas !:
Thomas
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Mo, 10. Mär 2008, 20:33

Hallo !
Einen Plan ausarbeiten wie das POWWOW, ablaufen soll.
Zum Beispiel wann welche Tanzkategorie dran ist und welche Trommelgruppe dazu Ihr Bestes gibt.
Na da fällt mir doch gleich noch die Host Drum dazu ein.
Auch ganz wichtig!
Gruß Thomas!
Thomas
350 Beiträge

Ungelesener Beitrag Verfasst am Mo, 10. Mär 2008, 21:11

Werbezettel... und zwar nicht erst ne Woche vor der Veranstaltung.
ca ein 3/4 Jahr vorher anfangen --- in der Szene und ca 2 Monate bei den Zivilisten im Umfeld....

ach ja... Kontakte zur örtlichen Presse helfen auch weiter.....aber bitte persönlich! und nicht per mail.

mfg E
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Elke
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Mo, 10. Mär 2008, 21:37

Ich will ein Powwow organisieren und brauche:
1. ein paar gute Freunde für die Vorbereitungen
2. einen Veranstaltungsort
3. Leute, die das Powwow durchführen, also die ofiziellen Posten besetzen
4. einen Ablaufplan
5. Werbung
und
6. Tontechnik, das heißt ein paar Lautsprecher (muß kein HiFi sein, einfache Tröten reichen), Mikros für die Trommeln und den Ansager, jede Menge Kabel (nicht zu unterschätzen), ein Mischpult und jemanden, der das alles bedienen kann.
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Christoph
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Di, 11. Mär 2008, 08:17

Kontakt zu den örtlichen Behörden
die Veranstaltung muss angemeldet werden,
ebenso die Hinweisschilder zum Powwow
Veranstaltungsversicherung !!!!!
Viele Grüsse
Eva
Eva
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Di, 11. Mär 2008, 14:00

Nicht zu vergessen eine gute Kuechen-Crew.
DIe vorher schon (mit) ueberlegen, was angeboten werden soll, die den Einkauf organisieren, alles vorbereiten, den Ueberblick behalten, was wann fertig sein muss...
Stephanie
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Di, 11. Mär 2008, 14:03

Liebe und zuverlaessige Leute, die bereit sind mehr oder weniger den ganzen Tag an der Kasse zu bleiben und somit das Powwow "verpassen".
Stephanie
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Di, 11. Mär 2008, 14:09

Weitere Ausstattung: Fahnen, Fahnenstangen (auch fuer Gaeste, die eigene Fahnen mitbringen), etwas, um die Fahnen aufstellen zu koennen.
In England braucht man noch ein "Risk assessment", das von den oertlichen Behoerden abgesegnet sein muss.

Leute und Dinge, die man hoffentlich nicht braucht, aber in Reseve haben sollte: Erst Hilfe Ausstattung und Ersthelfer - oder Sanis vor Ort.
Stephanie
110 Beiträge

Ungelesener Beitrag Verfasst am Di, 11. Mär 2008, 14:50

Ich merke hier das noch keener wat von verkäufer wat mitdazu gesagt hat! Die müßen doch och gefragt werden ob sie frei sind und wie viel platz sie brauchen um aufzustellen! :-O
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Gast

Ungelesener Beitrag Verfasst am Di, 11. Mär 2008, 17:25

wenn Du gerade auf dem Quatsch aus einem anderen Forum anspielst......
Jeder Händler entscheidet wo er hinfährt oder eben auch nicht....
....und wir teilen uns dann schon in den Platz hinein.....

mfg ELke
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Elke
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Di, 11. Mär 2008, 18:26

Stephanie hat geschrieben:
In England braucht man noch ein "Risk assessment", das von den oertlichen Behoerden abgesegnet sein muss.
Was ist das denn?

Gast hat geschrieben:
Die müßen doch och gefragt werden ob sie frei sind und wie viel platz sie brauchen um aufzustellen!
Ich denke, es läuft eher anders herum. Die Händler richten sich nach den Powwowterminen, und fragen bei den Veranstaltern nach, ob sie aufbauen dürfen. Der Punkt mit den Händlern ist aber nicht von der Hand zu weisen, schließlich tragen sie mit den Standgebühren ein wenig zur Finanzierung des Powwows bei.
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Christoph
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Di, 11. Mär 2008, 18:50

Eine oder zwei Kontakt Personen , mit Kontakt Adresse . Damit Tänzerinnen, Tänzer ,Bands und Besucher sich Informieren können oder
anmelden ( auch wegen evt. Übernachtung )!
Gruß Thomas !
Thomas
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Di, 11. Mär 2008, 19:58

Stephanie hat geschrieben:
Nicht zu vergessen eine gute Kuechen-Crew.
Sollte das Powwow in Sachsen sein
Bitte die Gesundheitsbehörde vom Ordnungsamt nicht vergessen.
Meist kommen die Damen oder Herren sonst unangemeldet.
Der Gema erklären, dass beim Powwow nichts zu holen ist !!!
Es könnte sonst teuer werden - in beiden Fällen
Viele Grüsse
Eva
Eva
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Di, 11. Mär 2008, 20:00

Bands TänzerInnen am Besten persönlich einladen.
Also auch zu anderen Powwows fahren.
Dort lassen sich die Einladungen gut überbringen
Eva
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Mi, 12. Mär 2008, 09:40

Christoph-is ja ein Pop Thema, aber wie kommste jetzt da drauf?-was steckt dahinter? ;-)
Wolfi
HighWolf
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Mi, 12. Mär 2008, 11:26

.... damit mal wieder was passiert.... ganz einfach!
eigentlich haben wir doch schon alle Themen 3x durchdiskutiert....

schau mal---- Frauen und Grasstanz war schon 5x durch :-P :-P :-P :-P :-P :-P :-P

" Wie richte ich ein Powwow aus" dagegen nur 2x.... da besteht nachholebedarf

Gruß von ELke
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Elke
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Mi, 12. Mär 2008, 14:23

Ach ja.. bevor ichs vergesse... kommt Ihr nach Prag, Christoph?
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Elke
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Mi, 12. Mär 2008, 19:28

Elke hat geschrieben:
.... damit mal wieder was passiert.... ganz einfach!
eigentlich haben wir doch schon alle Themen 3x durchdiskutiert....

schau mal---- Frauen und Grasstanz war schon 5x durch :-P :-P :-P :-P :-P :-P :-P

" Wie richte ich ein Powwow aus" dagegen nur 2x.... da besteht nachholebedarf

Gruß von ELke

ganz schön spitz..
aber so kenne ich dich ,-)..lol
is schon ok das Thema, kommt grade richtig..
HighWolf
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Mi, 12. Mär 2008, 21:33

Elke hat geschrieben:
" Wie richte ich ein Powwow aus" dagegen nur 2x.... da besteht nachholebedarf
Genau, da besteht wirklich noch Nachholbedarf.
Ich finde, es gibt zu wenig Kontakt und Erfahrungsaustausch zwischen den Powwowveranstaltern. Jeder macht ja immer irgendwas anders als seine Vorgänger und probiert was Neues aus. Vieles davon funktioniert sehr gut, aber die anderen Veranstalter erfahren nichts davon, und wiederholen die alten Fehler von früher. Z.B. gab es dieses Jahr wieder diese alberne komplizierte nervige und total unnütze Anmeldung.
Außerdem gibt es vielleicht Leute, die überlegen, ein Powwow auszurichten. Die sind sicher froh über jeden Hinweis. Ich finde, es gibt zu wenig Powwows in Deutschland.

Dann gibt es noch einen ganz eigennützigen Grund. Falls wir noch mal ein Powwow veranstalten, brauche ich natürlich diese Liste. ;-)

Elke hat geschrieben:
Ach ja.. bevor ichs vergesse... kommt Ihr nach Prag, Christoph?
Nee, leider keine Zeit. :-(
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Christoph
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Mi, 12. Mär 2008, 22:14

Ja schade.... ich weiß immer noch nicht, wer Christoph eigentlich ist....
aber wenn das mit den Bildern irgendwann mal leichter geht :-D :-D :-D :-D
ähm, welche Anmeldung meinst Du? Hab ich was verpaßt?

:-D :-D :-D :-D

Grüßele von ELke
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Elke
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Do, 13. Mär 2008, 23:19

Elke hat geschrieben:
ähm, welche Anmeldung meinst Du? Hab ich was verpaßt?
Ich meine, daß man sich zum Winter-Powwow vorher anmelden soll. Bei welchem anderen Powwow gibt es eine Voranmeldung, und vor allem, was bringt das? Arbeit bei den potentiellen Besuchern, Arbeit beim Veranstalter, Arbeit und Wartezeiten beim Einlaß. Nutzen ist doch gleich null.
Ich habe schon gehört, daß dann der Veranstalter vorher weiß, wieviele Leute kommen. – Und? – Was macht er denn, wenn sich nicht genügend anmelden? Läßt er das Powwow ausfallen? Nein. Ist eine Anmeldung eine Garantie, daß die Leute auch kommen? Nein. Was macht er denn, wenn jemand kommt, der sich nicht vorher angemeldet hat? Darf der nicht rein? Was passiert, wenn sich zu viele anmelden? Kann der Veranstalter dann kurzfristig (innerhalb von 1-2 Wochen) in eine andere Halle umziehen? Nein!
Mit anderen Worten, wenn man sich dazu entschließt, ein Powwow zu organisieren, kann man nur hoffen, daß nicht zu wenig und nicht zu viele Leute kommen. Eine Anmeldung ändert daran genau gar nichts.
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Christoph
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Fr, 14. Mär 2008, 09:34

Naja Christoph...
bei einem normalen Hallenpowwow würde ich mir das mit der Anmeldung auch schenken, als Veranstalter....

... aber zb wo wir das im Schachtweg organisiert hatten, mußten wir schon Anmeldungen haben, weil alle in Zimmern übernachtet haben, die wir vorher buchen mußten,... und da mußten wir schachteln, welche Gruppe wie groß und wohin....

beim Catering war es ähnlich.

Früher waren aber mal Anmeldungen üblich....so kann ich mich an Zeiten, vor 6-8 Jahren erinnern, das es bei jedem Powwow normal war, aber da waren viele neue Organisatoren, die einfach neu in der Materie waren und sich absichern wollten, das einer kommt....

Gruß von Elke
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Elke
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Fr, 14. Mär 2008, 18:50

Elke hat geschrieben:
... aber zb wo wir das im Schachtweg organisiert hatten, mußten wir schon Anmeldungen haben, weil alle in Zimmern übernachtet haben, die wir vorher buchen mußten,...
O.k., wenn man Zimmer buchen muß, dann braucht man eine genaue Zahl, das sehe ich ein.

Elke hat geschrieben:
beim Catering war es ähnlich.
Was machst du denn, wenn jemand kein Essen angemeldet hat, und trotzdem Hunger hat? Bekommt der nichts? Was ist mit den Leuten, die Essen bestellt haben, aber dann doch nicht wollen? Müssen die trotzdem bezahlen?
Das Essen selber zu organisieren ist wahnsinnig kompliziert. Vorher überweisen, Anmeldung nur mit Beleg, Konto kontrollieren, Essenmarken drucken, einkaufen fahren, zubereiten, am Einlaß nachgucken, wer was bestellt hat, Essenausgabe. Das ist doch alles viel zu viel Arbeit. Dazu kommt noch der rechtliche Aspekt (Hygienepass) und evtl. Ärger mit dem Gesundheitsamt. Ich kenne jemanden, die zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt wurde, weil sie einen Kuchen für ein Powwow gebacken hat. Der Kuchen war übrigens einwandfrei.
Das Essen kann zur Finanzierung des Powwows beitragen, es kann aber auch ganz schnell eine sehr große Lücke ins Budget reißen. Warum soll man nicht das komplette Essen an eine externe Firma vergeben? Eine Imbißbude oder Cateringfirma zum Beispiel. Die wollen nur wissen, wieviel potentielle Kundschaft ungefähr da sein wird, und kümmern sich um den Rest. Für den Veranstalter heißt das: weniger Arbeit, weniger Sorgen, weniger finanzielles Risiko. Ich sehe die Essenversorgung genauso wie Händler.

Elke hat geschrieben:
Früher waren aber mal Anmeldungen üblich....so kann ich mich an Zeiten, vor 6-8 Jahren erinnern, das es bei jedem Powwow normal war, aber da waren viele neue Organisatoren, die einfach neu in der Materie waren und sich absichern wollten, das einer kommt....
Aber das ist doch nur Augenwischerei. Eine wirkliche Absicherung habe ich nie. Im Gegenteil: „Schon Ende Januar und es haben sich erst 40 Leute angemeldet! Oh mein Gott, das geht in die Hose!“ Man macht sich damit nur selber fertig.
Als wir 2006 das Powwow in Schulzendorf gemacht haben, wußten wir am Morgen des Powwows nicht, wieviele Leute kommen. Wir haben nur gewußt, daß das Winter-Powwow eine sichere Bank ist. Da kommen immer viele Leute.
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Christoph
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Di, 18. Mär 2008, 14:11

@ Christoph...
wir hatten im Schachtweg das Catering an einen Gastwirt gegeben.... aber der konnte sich das nicht vorstellen. Das Jahr davor hatten wir ein kleines Tanzfest mit insgesamt vielleicht 50 Mann gemacht und da konnte er sich manches nicht vorstellen..... und na klar kriegt jeder was zu Essen.... was aber eben auch bei uns hieß, das er GUlasch ers noch nachholen mußte, weil er aufgrund der Erfahrung vom Vorjahr zu wenig geplant hatte, trotz unserer Vorarbeit....

Wenn ich die Zahlen nicht unbedingt wissen muß (zb wegen Zimmerplanung) dann würde ich auch von niemanden verlangen, das er sich anmeldet..... es ist nunmal nicht mehr die Situation wie vor 5-6 Jahren!

Gruß von Elke
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Elke
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Di, 18. Mär 2008, 22:36

Hallo Zusammen,
also Anmeldung hin oder her: man kann sich immer bei den Planungen irren. Am besten man bezieht von Anfang an Leute mit in die Powwow-Planungen ein, die irgendwo schon einmal organisatorisch bei einer Veranstaltung mitgemacht haben.
Außerdem muß für ein eigenes Catering immer gewährleistet sein: a) nur einwandfreie und originalverpackte Ware verwenden / b) Nachkaufen während der Veranstaltung muß gewährleistet sein wenn man merkt, daß Getränke oder Essen nicht reichen / c) Im Küchenteam sollte es jemanden mit Gesundheits-Zeugnis geben, dann hat auch eine Kontrolle keine Chance etwas zu beanstanden weil es eben einen Verantwortlichen gibt. Heutzutage ist es für fast niemanden ein Problem, ein Gesundheits-Zeugnis zu erhalten: Fragebogen ausfüllen, Filmchen beim Gesundheitsamt ansehen, örtliche Gebühr bezahlen, Unterschreiben, daß man über Hygiene und Lebensmittel-Verarbeitung informiert worden ist - basta.
Und außerdem benötigt jede Organisations-Crew noch mind. 2 Personen die flexibel einsetzbar sind für fast jeden anfallenden Job.
Nicht zu vergessen: SECURITY, die u.a. auch die Gaderoben der Teilnehmer vor unbefugtem Zutritt sichert.
Viele Grüße, bin gespannt was Euch noch einfällt
jutta
Jutta
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Mo, 24. Mär 2008, 01:25

Hallo Christoph,
wir hatten beim Powwow 2005 auch die Anmeldungsvariante. Und zwar nur wegen der Verpflegung. Wir hatten eine Firma beauftragt, die die zu versorgende Teilnehmerzahl +-10 haben wollte. Wer sich nicht angemeldet hatte, musste selbst für seine Verpflegung sorgen. Ich glaube nicht, dass das die beste Variante war.

Ich denke, dass das Winterpowwow eine recht sichere Sache ist was die Teilnahmerzahl betrifft. Dafür gibt es nun genügend Erfahrung.

Was ich noch nicht gelesen habe bei den Aufzählungen ist:

Startkapital

denn bevor die üppigen Eintrittsgelder reinkommen, müssen viele Sachen vorfinanziert werden.

BG
Hartmut
Hartmut
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Mo, 24. Mär 2008, 22:33

Eine interessante Diskussion. Aus meiner Sicht ist ein Aspekt besonders wichtig, auf dem ich mit meinen "Hilferuf" schon einmal eingegangen bin.
Angenommen jemand hat Startkapital (Beitrag Hartmut), Gelände, Räumlichkeiten, Helfer und genügend Zuschauer, dann braucht derjenige aber auch genügend Akteure, die alle Anstrengungen bei der Vorbereitung vergessen lassen und dem Publikum (welches Eintritt zahlte und geworben wurde) ein Erlebnis verschaffen. Das betrifft nicht nur das Grimma-Powwow sondern auch andere Powwows, die jährlich stattfinden (das Winter-Powwow ausgenommen).
Wenn ein Veranstalter sich die Arbeit der Ausrichtung eines Powwows macht und das finanzielle Risiko trägt, wäre es gut wenn es durch Teilnahme honoriert werden würde. Unabhängig vom finanziellen Aspekt und dem privaten Spass sind Zuschauer wichtig. "Applaus ist das Brot des Künstlers" und hungern will keiner. Also muss man auch etwas dem Veranstalter und seiner Kenntnis der Region und ihrer Eigenarten vertrauen, wann er das beste Publikum "rekrutieren" kann.
In dieser Hinsicht kann ich Christoph nicht unbedingt zustimmen, dass es zuwenig Powwows gibt. Besser wär es die bestehenden Powwows mehr zu unterstützen. Bei einem Traditions-Powwow 2006 (nicht Grimma) war nur eine "contest-taugliche" Band anwesend.
Die Zusammenarbeit der Powwow-Veranstalter müßte sich verbessern, es müßte aber wie auch immer eine Plattform für diese Zusammenarbeit geben.
Eine Anmeldung zum Powwow ist nicht hilfreich, sie gibt keine Sicherheit.
Soweit meine Gedanken. Joe
Joe
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Di, 25. Mär 2008, 00:07

Joe
soweit so gut...

nur weiß ich nicht, warum ich bei nem Powwowveranstalter zu Kreuze kriechen soll, nur weil er genau das 3x mehr gemacht hat..... und der Gott und die Welt nur dann akzeptiert, wenn sie nach seiner Masche tanzen.... bzw wenn demjenigen jemand nur dann genehm ist, wenn die Shawlfransenlänge in seinen Augen stimmig ist (bsp)....

Sorry, aber bei solchen Leuten lehne ich die Zusammenarbeit so ziemlich kategorisch ab.....
Aber das Thema hatten wir glaube ich schonmal!

Seis drum--- Gruß von Elke
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Elke
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Di, 25. Mär 2008, 00:14

das es zuweinig Powwows gibt.... nee, das würde ich soo auch nicht unterschreiben! Also wenn ich meinen Veranstaltungsplan sehe, dann denke ich das eigentlich nicht.... und wenn es einem zu wenig PWs hier gibt, kann man ja auch noch in den Rest Europas ausweichen.... da ist auch öfter was los..... :-D
Gruß E
.... und außerdem haben die meisten PW-Tänzer eh schon fast jedes Wochenende belegt, seis mit Camps oder sonstigem.... ich glaube nicht das mehr letztlich auch mehr bedeuten würde, eher ein schrumpfen der einzelnen PWs.... weil das Jahr nunmal nur 56 Wochenenden hat.
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Elke
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Ungelesener Beitrag Verfasst am Sa, 12. Apr 2008, 14:32

Prima Diskussionspunkte, die da bisher gekommen sind.
Im Hinblick auf die Vor-Finanzierung sollte bei Hallen-Powwows auch beachtet werden, daß viele Schulhallen nur gegen Versicherung der Veranstaltung zu haben sind. Wenn keine Versicherung vorliegt, wird es evtl. nachträglich sehr teuer. Vom Hallenboden-Schaden bis zu Verletzungsrisiken oder Diebstählen - alles schon da gewesen.
Also ist eine Haftpflicht-Versicherung einer Veranstaltung in jedem Falle sinnvoll (oder ein Hinweis am Eingangsbereich, daß für Schäden keine Haftung durch den Veranstalter übernommen wird!).
Der teure Sprit für die Fahrzeuge ist halt momentan für viele ein Problem.
Daher sparen sich leider ganze Gruppen die Anfahrten, wenn mal 300 oder mehr km anstehen. Muß halt jeder selbst wissen, wie er das finanziell auf die Reihe bekommen kann. Da finde ich Fahrgemeinschaften schon sinnvoll - aber sie werden noch zu wenig genutzt.
jutta
Jutta
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