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Autor Beitrag
*Manu
Montag, 12. Dezember 2005, 18:12
Hallo zusammen,
da ich leider in einem anderen Thread keine Antworten bekam, versuche ich es auf diesem Wege erneut:
ich bin erst vor kurzem auf dieses Forum aufmerksam geworden, und finde den Austausch super und auch die teilweise intensiven und hitzigen Diskussionen nötig. Daran erkennt man doch erst, dass man nur einen kleinen Bruchteil dieser Kultur kennt und versteht (wenn überhaupt), und noch viiiiiieeel gelernt werden muss. Da es leider nicht immer möglich ist, sich persönlich auszutauschen, finde ich diese Foren sehr wichtig. Schade eigentlich, dass dieses hier etwas einzuschlafen droht. Deshalb erstmal Lob an Jeli und Tibiki, die es ein bisschen am Leben erhalten.
Ich selbst habe gerade erst begonnen, mich mit der indianischen Kultur und der heutigen Situation genauer zu beschäftigen. Ich arbeite als Wissenschaftlerin an einer Universität. Mit meiner Forschung wollte ich einen Teil dazu beitragen, die Heilung von Krankheiten zu verbessern, doch sieht die Realität in der von Profitgier geleiteten Welt der Wissenschaft anders aus. Auf einer doch sehr ruhelosen Suche meinerseits, bin ich durch ein besonderes Ereignis in meinem Leben mit der Nase auf die indianische Kultur gestoßen worden. Ich habe begonnen mich genauer zu informieren, mehr über die Kultur, Lebensweise etc. zu lernen, wobei ich mit Schrecken die Geschichte und die jetzige Situation der Natives realisieren musste. Ich schalte mich an dieser Stellen ein, denn ich bin etwas erschrocken, über die Überleitung von Tibikis Schilderung einer E. coli Verseuchung zu einer philosophischen Erörterung der Religion (bitte nicht übel nehmen!! Ist ja auch interessant, nur der Zusammenhang fehlt mir!)
Die indianische Kultur hat mir auf unbeschreiblicher Art in kürzester Zeit viel gegeben. Meine Frage wäre nun: Was kann ich zurückgeben? Oder allgemeiner: Wie können alle, die sich ernsthaft interessieren, helfen? Man spürt die Wunden der Vergangenheit, die man leider nicht mehr rückgängig machen kann! Doch was kann man tun, um die Zukunft zu verbessern, da die Gegenwart ja immer noch katastrophal ist! Sicher gibt es wohl grössere Organisationen, die sich auch zusätzlich auf politischer Ebene einsetzen. Ich persönlich und vielleicht oder hoffentlich auch andere in diesem Forum würde lieber direkt helfen. Kennst jemand vielleicht Familien, die, aus welchen Gründen auch immer, besonderer Hilfe bedarf? Wir leben doch hier vergleichsweise im Wohlstand und jeder kann etwas abgeben?
Also, ich hoffe auf Interesse und viele Antworten mit vielen anderen Vorschlägen!!
LG

Manu

Tibiki Kinew
Golden Lake Ontario Canada
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Dienstag, 13. Dezember 2005, 00:24
WOOOOOOOOOOOWWWWWWWWWWWWW

Das zeckt!!!
Manu!!!!
Danke!!!!!!!!!!!!!

Hier drüben bin ich eine der wenigen der auf normale basis hilft.
Die einwohner können seit heute erst mal nach hause gehen. Am sontag ist eine familie zu mir gekommen, sie sind die ganzen 1000 plus kilometer zu mir per flugzeug und eisenbahn und letztens mit PKW bei mir sontag an die tür gekommen. Sie brachten aber etwas mit traurigen augen vor mir, ein Goldener Adler hat das wasser getrunken, und ist davon gestorben. Sie haben von einen Shaman erfahren das ich alles für dieses pärchen zurecht machen werde. Sie haben erfahren das ich sie nicht betrügen wollte. Ich werde also diesen freitag das arme tier auf schneiden und die teile trennen wie sie es wollen.

Aber kurz zurück zu deinen thema, ja sie könnten jede menge hilfe brauchen, wie gesagt die häuser sind brutal im zustand und alles müßte abgerissen werden, meiste häuser sind in meine augen nicht bewohnbar,, sind aber "doofe indianner" und brauchen doch nichts, das wasser problem ist schon seit 2000 in brutalem zustand.
Nicht nur auf ein oder 2 reservate, sondern alle!!!!!
Ich sammel alles von geschirr, kleidung, esbares und sogar geld für mein reservat. Habe dieses jahr mehr als 27 ladungen mit mein lkw hingebracht. Esbarres wird immer gefragt.

Als beispiel, eine weise person, sage mal eine junge frau, bekommt auf sozial hilfe mindestens 540.00 pro monat und bekommt ihre gesammte möbel und geräte für die küche neu aus dem laden, gratis. Wenn sie ein baby hat bekommt sie schon über 1000.00!!!

So gleicher fal für eine indiannerin,,, sie bekommt 300.oo pro monat und bekommt nicht die extra hilfen die die weisse bekommt.

Als man ist es fast genauso. Auch nur ca 340.00 pro monat.
Die miete kostet schon wenigstens 450.00, wie schaffen sie es, mit hunger fast jeden monat zu zweit und betteln.

Ich habe schon diesen monat 17 hirsche zum reservat gebracht so das sie das fleisch bekommen.
Jede hilfe ist gut!!!
Danke nochmal Manu!!!!!!!!

Manu
Ruhrgebiet
Profil E-Mail

Mittwoch, 14. Dezember 2005, 00:20
Hallo Tibiki,
ich habe mich wirklich sehr über deine Antwort gefreut! Danke!! Das, was du schilderst, macht mich unheimlich traurig und es zerreißt mich innerlich. Ich frage mich, warum und vor allem wie ist das möglich, dass so offensichtlich und skrupellos Unrecht getan wird!!!!!!!
Dazu möchte ich dir sagen, dass ich deinen Einsatz in den Reservaten wirklich sehr schätze und respektiere! Viele Menschen sollten deinem Beispiel folgen. Seit deiner Antwort können meine Gedanken nicht still stehen, weil ich nicht genau weiss, wo und wie ich mit der Hilfe beginnen kann, denn es fehlt ja an allen Ecken und Kanten!! Wäre super, wenn du mir ein paar Tips geben könntest. Auf jeden Fall werde ich jetzt auch schon mal Kleidung, Decken, Geschirr usw. sammeln.....
Ich wollte auch noch fragen, wo denn genau das Reservat in deiner Nähe ist. Kann ich mich da auch im Internet informieren?
Mich würde auch interessieren,was denn nun genau mit dem Adler passieren wird? Wird die Familie solange bei dir bleiben? Ich bewundere, dass sie extra eine so lange Reise gemacht haben.
Ich hoffe, dass dir meine Fragen nicht zuviel sind und warte gespannt auf Antwort.
Vielleicht haben auch andere Leute hier im Forum ihre Gedanken und Vorschläge beizutragen.

LG
Manu

benzi
73486 Adelmannsfelden
Profil E-Mail

Mittwoch, 14. Dezember 2005, 20:12
Hallo Manu,

ich hab Deine Beiträge mit großem Interesse gelesen. Auch für mich hat die Unterstützung von Projekten und Einzelfällen in den Reservaten einen hohen Stellenwert.

Seit dem Tornado in Pine Ridge vor einigen Jahren unterstütze ich in meinem Rahmen verschiedene Projekte.

Dabei arbeite ich zusammen mit der Gruppe AGIM (Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte e.V.) in München:

http://www.aktionsgruppe.de

Und mit Andrea Cox in Mannheim, die neben zahlreichen Familien vor allem ein Projekt in Pine Ridge unterstützt, das sich zum Ziel gesetzt hat Kinder und Pferde zusammenzubringen und dabei den Kindern neue Wege zu ihrer Vergangenheit und neue Wege für ihre Zukunft aufzuzeigen:

http://www.andreac.de (Horse & Kids)

Wenn Du irgendwelche Fragen hast kannst Du Dich direkt an diese beiden Adressen wenden oder an auch mich.

liebe Grüße benzi

[Geändert von benzi am Mittwoch, Dezember 14, 2005 @ 20:25]

Jutta
Bonn
Profil E-Mail

Mittwoch, 14. Dezember 2005, 20:37
Hallo,
zunächst einmal vielen Dank die informativen Beiträge von Tibiki zur aktuellen Situation in Kanada und für Dein Interesse an diesen Situationen, liebe Manu. Ich beschäftige mich seit über 20 Jahren hobbymäßig mit Indianistik und kann aufgrund der langen Erfahrungen leider sagen, dass solch üblen Zustände heutzutage auf den amerikanischen Erdteilen kein Einzelfall sind. Ich war zwar selbst noch nie in Amerika aber über diverse Organisationen (z.B. Gesellschaft f. bedrohte Völker, Homepages diverser Indianer-Stämme und Vereine in Deutschland) kann man sich auch in Europa ein aktuelles Bild von vielen Geschehnissen und Tatsachen sowohl für Nordamerika als auch für Südamerika verschaffen. Hier brennen seit Jahrzehnten offenbar einige Dinge, die für uns West-Europäer absolut undenkbar wären (z.B. Wohnzustände wie beschrieben oder Leben unterhalb der weltweit festgelegten Armutsgrenzen). Habe selbst schon mit diversen Organisationen für Aktionen zusammengearbeitet - auch Unterschriften-Aktionen können viel bewegen.
Zur Thematik der Religionen bzw.der indianischen Weltanschauungen von Mensch und Natur gibt es ein sehr empfehlenswertes Buch: GOTT IST ROT von Vine Deloria. - Ist 1973 erstveröffentlicht worden uns sagt sehr viel über die Weltanschauung der Naturvölker aus. Das Buch sollte ein MUSS für jeden sein, der sich über Stammesreligionen Gedanken macht. Vine Deloria jr. ist selbst American Native und zudem noch Theologe und Jurist. Das Buch ist als Taschenbuch im Lamuv-Verlag erschienen.
Vielleicht sollte man über die Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen mal Aktionen starten bzw. dort anfragen wie man hier konkret Hilfen und Unterstützungen für den betroffenenen Stamm schaffen kann. Das wäre für Europa der einfachste Weg um wirklich Gehör und Unterstützung - auch bei Prominenten und Politikern - zu finden.
Lebensmittel in jeglicher Variation dürfen nämlich nach meiner Kenntnis überhaupt nicht (auch nicht als Konserven, etc.) nach Kanada eingeführt werden. Über solche Dinge müssten eben vorab mal konkrete Infos her, bevor man hier mit Hilfsaktionen eine Menge falsch macht. Wer hierzu hilfreiche Adressen benötigt oder Fragen hat, kann mich gerne auch direkt unter powwow@gmx.de anmailen.
Gruß
Jutta
Tibiki Kinew
Golden Lake Ontario Canada
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Donnerstag, 15. Dezember 2005, 00:35
Ich werde dieses wochenende mit diese menschen sitzen und im kreis fragen was sie brauchen und wie wir sie helfen können. Im voraus kann ich aber noch nichst dazu sagen.

Der Adler ist 100 % an das versecuchte wasser von E.coli gestorben, das fleisch wie ich es gesehen habe und gerochen war von gelb bis zu rötlich orange. Es hat gestunken. Ich habe eine probe davon an ein freund weiter geleitet, chemiker, er hat sofort fest gestellt das es davon gestorben ist.

Der kopf mit hals wird auf ein staff fest gemacht als erinnerung das es wegen dem wasser gestorben ist.
Die flügel werden getrennt für ein bustel, so das es weiter tanzen wird. Die schwanz federn werden für 4 flat fans verwendet. Die körper federn werden als denkmal an mehrere menschen angebotten. Die beine mit krallen werden für ein dance stick und ein weiteren staff bereitet. Das restliche fleisch wird begraben mit ceremony. Ich werde sehen ob die hals knochen an mir kommen, wenn ja dan kommen sie bei mir in meinen medicine bundel rein als erinnerung das dieses arme tier keine stimme hatte in die politische dreck was unter dem tisch weiter geht jeden tag.

Danke Manu und Jeli, ich werde euch alle weiter hin informieren wenn das wochenende vorbei ist und ich weiterhin mehr info habe.

*Ines
Golden Lake Ontario Canada
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Donnerstag, 15. Dezember 2005, 10:56
Hallo Tibiki!

Heb die Schwingenknochen auch auf- für bonewhistles- ist zwar im Waldland nicht üblich, aber in der Plainsregion- damit könnt ihr sicher auch noch wem weiterhelfen...
Gruß

Tibiki Kinew
Golden Lake Ontario Canada
Profil E-Mail

Donnerstag, 15. Dezember 2005, 23:38
Alle knochen werrden behalten und weiter benutzt, ich werde die knochen von der wirbel säule auf mein choker machen wenn es erlaubt wird das ich die paar knochen bekomme. Das enzige was begraben wird ist das fleisch. Ich kann es kaum abwarten das morgen abend kommt, dann kan ich auch bilder machen und shritt weise es festhalten für immer.
Manu
Ruhrgebiet
Profil E-Mail

Freitag, 16. Dezember 2005, 12:50
Hallo,
erstmal viiiielen Dank für die Tips und Anregungen Benzi und Jutta!! So habe ich schon einmal einen Anfang. Hatte schon Angst, dass dieses Thema auf kein Interesse stößt. Ich finde super, dass ihr euch so engagiert! Werde mir die Sites anschauen, mich dahinterklemmen und weiter informieren, denn du hast sicherlich Recht Jutta, dass man schon wissen sollte, welche Hilfe man von hier aus organísieren kann und welche leider nicht. Denke auch, dass Lebensmittel wohl nicht in Kanada eingeführt werden dürfen. Werde mal die Einfuhrbestimmungen studieren.
Tibiki, es ist ja wirklich erschreckend, dass der Adler tatsächlich an E.coli gestorben ist. Ich arbeite selbst im Labor mit diesen Bakterien, und weiss, dass sie wirklich sehr hartnäckig sind. Sie können nur durch hohe Temperaturen und Antibiotikum abgetötet werden. Auf jeden Fall sollte das Wasser abgekocht werden, wenn jemand doch aus den Brunnen trinkt oder mit dem Wasser kocht.
Es ist sehr schön, dass der Adler auch nach seinem Tod mit Hochachtung und Respekt geehrt wird. Das ist einer der Punkte, die ich in der indianischen Kultur sehr schätze: Den Respekt und die Hochachtung gegenüber der Natur. Es gibt ein Sprichwort:"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen,werdet ihr verstehen das man Geld nicht essen kann."
Würde mich freuen Tibiki, wenn du uns weiter auf dem Laufenden hälst, und bin gespannt, was du uns nach dem Wochenende berichten wirst, wenn du mit den Familien gesprochen hast.

LG
Manu

*jacqueline
Ruhrgebiet
Profil E-Mail

Samstag, 17. Dezember 2005, 13:46
hi muanuela und alle anderen die hier mal reinlesen und ein gefühl des tun-wollens bekommen: ich denke das beste ist, du läßt dir von all den leuten, die kontakte ins reservat haben adressen geben und schickst ganz simpel dollarscheine hin. gerade jetzt im winter, wo das geld für heizöl knapp ist z.b. und alte leute - die, die noch die alte plainskultur mitbekommen haben und die alten sprachen sprechen! - erfrieren . das tue ich auch seit jahren und habe das gefühl, diese hilfe ist am direktesten!! nicht nur mir und meinem drang sondern auch den natives ist damit geholfen. nebenbei in organisationen zu arbeiten ist dazu sicher auch sinnvoll. mir persönlich ist das zu langwierig und abgehoben, ich bin zu ungeduldig und möchte sofort helfen.
grüße- jacq.
benzi
73486 Adelmannsfelden
Profil E-Mail

Samstag, 17. Dezember 2005, 14:31
Original von *jacqueline
nebenbei in organisationen zu arbeiten ist dazu sicher auch sinnvoll. mir persönlich ist das zu langwierig und abgehoben, ich bin zu ungeduldig und möchte sofort helfen.

Hallo jacqueline,

mit der direkten Hilfe in Form von Geld hast Du sicher recht. Dafür sind aber schon einige Vorrausetzungen zu erfüllen. Z.B. muss das Vertauen da sein, dass die Adressen auch wirklich die richtigen sind und das Geld dort für den richtigen Verwendungszweck benutzt wird. Das Geld wirklich in einen Umschlag zu stecken ist sicher auch nicht der beste Weg Geld zu Hilfsbedürftigen zu bekommen. Es gibt verschiedene Wege mit Checkkartensystem oder Überweisungen usw.

Die Arbeit in Organisatonen hat oft einen langfristigeren Charakter und dient eben auch der Öffentlichkeitsarbeit, denn je mehr Menschen von Bedürftigkeit und Misständen erfahren um so besser.

liebe Grüße benzi

*Ines
73486 Adelmannsfelden
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Samstag, 17. Dezember 2005, 15:30
Hallo Benzi!

Tja- wenn Du aber die enormen Überweisungskosten zb nach USA siehst- da wird Dir übel- da kommt von Deiner Kohle nicht viel an- außerdem, bedenke bitte eines- Geldtransfers laufen in der Regel in USA völlig anders ab, als hier- die Basis bieten zumeist Cheques- Personal oder Cashier Cheques- oder in Form von Postal Money orders.... Die Beiden ersten Cheque-Arten werden bei uns nicht ausgestellt, soweit ich weiß. Von Postal Money orders kann ich nur abraten- da kommt der Postbote und bringt die Kohle- ist schweinischst teuer!!!! Überweisungen in unserem Sinne sind nicht wirklich üblich. Du kannst natürlich auch via Paypal oder Bidpay usw Geld senden, das setzt allerdings vorraus, das derjenige, dem Du beglücken willst, ein Konto hat- das setzt wiederum einen Computer vorraus- da sprichst Du aber wiederum nicht wirklich die Leute an, die es wirklich nötig haben, weil die haben keinen Rechner...

Cash in nen Umschlag zu packen ist immer noch das Beste. Du kannst Die Kohle ja in Alupapier einschlagen- da kann man beim gegen das Licht halten nicht sehen, das Kohle im Brief ist- wenn Du einen etwas sichereren Versandhaben willst, dann schick den Brief per Einschreiben.

Übrigens Nahrungsmittel, so sie nicht eingekocht in Dosen sind, sind Eifuhrtechnisch verboten.... zb bei tierischen Artikeln setzt die Einfuhr pro Warenart ein ärtzliches Gutachten vorraus- den theoretischen Zollbla könnten wir jetzt zwar fortsetzen, will ich aber nicht....
Außerdem- meint Ihr, das das , was Euch schmeckt, auch den Leuten dort schmeckt???

Gruß

Manu
Ruhrgebiet
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Samstag, 17. Dezember 2005, 21:06
Original von *jacqueline
das tue ich auch seit jahren und habe das gefühl, diese hilfe ist am direktesten!! nicht nur mir und meinem drang sondern auch den natives ist damit geholfen. nebenbei in organisationen zu arbeiten ist dazu sicher auch sinnvoll. mir persönlich ist das zu langwierig und abgehoben, ich bin zu ungeduldig und möchte sofort helfen.
grüße- jacq.

Hallo Jaqueline,
finde deine Idee sehr gut! Danke! Mir geht es ganauso wie dir, möchte auch direkt und sofort helfen! Das hält mich ja trotzdem nicht davon ab, mich trotzdem in einer Organisation zu engagieren. Natürlich hat Benzi auch Recht, was das Vertrauen angeht. Ich möchte ja auch wirklich, dass das Geld auch ankommt. Per Einschreiben wäre auf jeden Fall eine gute Idee. Woher hast du denn die Adressen und wo (in welchem Reservat) hast du geholfen? Hattest du das Gefühl oder die Bestätigung, dass es angekommen ist?

LG
Manu

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benzi
73486 Adelmannsfelden
Profil E-Mail

Sonntag, 18. Dezember 2005, 11:58
Hallo zusammen,

wer sich regelmäßig über Misstände und Widerstand von Natives gegen Zerstörung in den Reservaten informieren möchte, dem möchte ich die deutschsprachige Zeitschrift Coyote empfehlen, einige werden sie kennen und lesen, trotzdem hier mal ein link:

Coyote

Ich schicke Euch gerne ältere Exemplare zu, dazu müßt Ihr mir nur Eure Postanschrift per email mitteilen, kostenlos versteht sich.

liebe Grüße benzi

[Geändert von benzi am Sonntag, Dezember 18, 2005 @ 11:04]

[Geändert von benzi am Sonntag, Dezember 18, 2005 @ 11:07]

Tibiki Kinew
Golden Lake Ontario Canada
Profil E-Mail

Montag, 19. Dezember 2005, 04:45
Ich habe dieses wochenende verbracht mit 2 paare die ein teil des hilfe program sind, sie suchen menschen die helfen wollen. Sie suchen auf grund ihrer traditionen, menschen die helfen wollen die alten traditonen am leben zu halten, das sind die jäger und trapper. Sie brauchen alles von fallen, messer gewehrere, bogen und pfeile, gute kleidung für den winter um drausen zu sein im walde.
Sie wollen die kinder alles wieder zeigen was der wiese mann sagt ist scheisse. Sie wollen die natur wieder in ihre leben zurück bringen.
Auch heizöl und brenn holz haben sie nicht. Die weisen haben nun keine erlaubnis mehr für dieses jahr zu jagen, die Indianner dürfen bis zum ende December weiter nach hirsche suchen. Sie finden es aber schwer mit wenige gewehere und noch weniger patronnen. Dan drehen die weisen es um und sagen sie sind zu faul um jagen zu gehen und wollen nur sozial hilfe und wie ich schon vorher sagte, ca 300 im monat reicht nicht mal für die mieten pro person.
Dieses wochenende hatte ich 2 familien bei mir und sie waren sehr verhungert, habe sie gefüttert und auch bekleidet. Schade das so viele menschen schlimmer als tiere behandelt werden. Tiere haben es besser.
Das eine haus was ich zum ersten mal besucht habe hatte eis auf die innen wände. Keine isolier materiallien in der wand. Ich habe versprochen das ich selbst jetzt diese woche alles kaufen werde und da hin bringe und jetzt dieses weihnachten selber ein bauen werde und das ist mein weihnachst geschenk an sie. Sie haben nur wenig im hause, ich habe nach her mal wieder trännen gehabt die gefließt sind. Es ist mir auch manchmal peinlich das ich im vergleich mehr habe und diese menschen so wenig.
Jeli
Dienstag, 20. Dezember 2005, 00:35
Tibiki Kinew,
vielleicht sollte man dazu sagen, daß die Hirsche bei Euch so in der Ueberzahl stehen + eine aehnliche Plage bedeuten wie bei uns die Wildschweine. Ueberhaupt ist das vergleichsweise duennbesiedelte Kanada sehr tierreich. So liegen leider fast taeglich ueberfahrene Tiere, Stachelschweine, Voegel, auch Rehe, auf der Straße.
Ich finde schoen, daß Du kein Tier toetest mit Ausnahme der Fische, die Du angelst.

Mit dem Verarbeiten der toten Tiere hast Du Dir ein seltenes Hobby ausgesucht. Die Waren auf den PWs tauschtest Du teilweise. Von dem Erloes in diesem Jahr kauftest Du Produkte bei indianischen Kuenstlern + spendetest das restliche Geld. Auch sonst tust Du, was in Deinen Kraeften steht, fuer die Menschen in Deiner Nachbarschaft. Sei bitte nicht traurig.

[Geändert von Jeli am Montag, Dezember 19, 2005 @ 23:38]

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Liebe Grüße![BR]Jeli[P]

Tibiki Kinew
Golden Lake Ontario Canada
Profil E-Mail

Dienstag, 20. Dezember 2005, 01:26
Ich danke dir Jeli,,, es sind menschen wie du, die es mir leichter machen. Ja die hirsche sind überall, und das doffe ist die haben weniger menschen die auf der jadgt gehen weil es für den normallen mensch immer schwerer wird um die scheine zu bekommen um die waffen zu haben. Ich sehe jetzt auf grüne stecken in der stadt schon hirsche wo es sie für jahre nicht mehr gab. Es sind zu viel hirsche und kein platz für sie.

Ich weis das ich sehr viel tue für sie aber es fält mir schwer wenn ich immer mehr grabe und noch mehr scheisse finde die von unsere super gute politik stammt. Ich bin oft traurig wegen dem weisen man hier auf diesen grund. Warum könne sie nicht wie brüder leben???
Statt desen wird es immer wieder mit nadeln im fleisch gestochen. Immer wieder wird das gute land f weise siedlungen benutzt und sumpfgebiete werden dann als neue reservate aufgestellt. Kein wunder das das grund wasser so verseucht ist.
Was ich am wochenende gesehen habe im vogel hat mich schokiert, das ganze gehirn war stinkige flüßigkeit. Da war kein festes fleisch im gehirn,,,, so ist die gegend verseucht.

Ich hoffe das ich es nicht zu brutal darstelle aber es ist nur der staub auf der oberfläche was ich soweit berührt habe.
Sie wollen diese generation wieder zeigen wie sie vom lande leben können, da ist wo sie alles brauchen um in dem wilden zu existieren. Egal was es ist, alles was mann da drausen brauchen felht ihnen.

Manu
Ruhrgebiet
Profil E-Mail

Mittwoch, 21. Dezember 2005, 13:54
Original von Tibiki Kinew
Warum könne sie nicht wie brüder leben??

Genau das frage ich mich auch!!!!! Ich frage mich weiter, woher sie sich das Recht für dieses Verhalten und die Ünterdrückung der Indianer nehmen??? Wahrscheinlich werden wir nie eine Antwort darauf erhalten.
Bin übrigens fleißig am Sammeln. Warme Kleidung, Decken, Haushaltsartikel usw.. Ich weiß nicht, ob es viel werden wird, da ich momentan noch alleine an der Sache arbeite. Leider kann ich keine Lebensmittel überführen und natürlich keine Gewehre oder Messer schicken. Hatte mir überlegt, dass Sachen, die nicht gebraucht werden, ja auch dort verkauft werden können oder so. Da ich nicht Kampf erprobt bin, was das Leben in der Wildnis angeht, gib mir doch bitte noch ein paar Tips, was denn noch so nötig ist. Mal sehen, was man organisieren kann. Ausserdem steht der Vorschlag im Raum, direkt ein paar Dollar zu Familien zu schicken oder zu jemanden, der es dann verteilt oder benötigte Sachen einkauft. Was hälst du von dem Vorschlag Tibiki. Man muss natürlich mit jemanden Zusammenarbeiten, der sich a) auskennt und dem man b) auch vertrauen kann. Ich habe auch nicht so viel, gebe aber gerne ab, und möchte natürlich, dass das, was man gibt auch wirklich an den richtigen Stellen ankommt.

LG
Manu

Jeli
Mittwoch, 21. Dezember 2005, 18:19
Hi,
vermute Gegenstaende zu verschicken rechnet sich nicht wegen den Transportkosten.
Tibiki Kinew erkundigt sich nach einer Bankverbindung. Sein Beitrag oben verstand ich als Spendenaufruf. Da ich ihm vertraue, haette ich an ihn ueberwiesen - zum Weiterreichen. Er will es jedoch anders.
Wertbrief kann man nicht nach Kanada senden. Eine Ueberweisung kostet 8,50 € (Betrag unbegenzt) + evtl. Gebuehren beim Empfaenger. Wir koennen daher gern zus. ueberweisen, so daß nur 1 x Gebuehren entstehen. Vielleicht kann dann jemand den Empfang bestaetigen, um eine gewisse Kontrolle zu ermoeglichen.
TK, schreibst Du bitte die Bankverbindung außerdem hier rein, falls es sich beim Empfaenger nicht um eine Privatperson handelt, die nicht oeffentlich genannt werden moechte.

Liebe Grueße!

[Geändert von Jeli am Mittwoch, Dezember 21, 2005 @ 18:28]

-------
Liebe Grüße![BR]Jeli[P]

Tibiki Kinew
Golden Lake Ontario Canada
Profil E-Mail

Freitag, 23. Dezember 2005, 17:33
Barry L. Sarrazin
bei dieser Bank
Bank Of Montreal
Eganville, Ontario, Canada
Transit # 046
Branch # 23286 001
Account # 3043-765

hoffe es reicht.

Er freut sich auf jedes kleine bischen, ich habe jetzt werkzeug gekauft was sie alle zum schnitzen gebrauchen könne weil sie diese stücke nie leisten können. Ich werde alles am sontag überreichen und hoffe das nun die hirsch geweihe umgemacht werden als schmuck, so das es verkauft werden kann um mehr zu kaufen für diese gruppe die auf ihre eigene füße stehn möchte und nicht nur von das kleine bischen von sozial hilfe.
An Allllllllllle ein sehr frohes weihnachten und ein fabelhaftes neu jahr.
Ein fahrer von des ministarium der strassen war gerade hier und hat mir ein hirsch geliefert, werde also in ein paar minuten ab zum reservat gehen und das frische fleisch weiter reichen.
Tschüß für erst mal.

Jeli
Freitag, 23. Dezember 2005, 22:56
Frohe Weihnachten! Laßt Euch schoen beschenken
+ guten Rutsch!

-------
Liebe Grüße![BR]Jeli[P]

Manu
Ruhrgebiet
Profil E-Mail

Samstag, 24. Dezember 2005, 13:14
Ich wünsche allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen möglichst sanften Rutsch ins neue Jahr! Lasst euch reich beschenken und genießt diese Zeit.
LG
Manu
*jacq.
Ruhrgebiet
Profil E-Mail

Mittwoch, 28. Dezember 2005, 13:51
hallo manuela, ich hoffe, bei all der schreiberei hier hast du nicht vergessen, geld zu schicken.....;o)

danke ines und tatkräftiger gruß! )

Manu
Ruhrgebiet
Profil E-Mail

Mittwoch, 28. Dezember 2005, 17:57
Hey Jaqueline,
hätte auch ein bißchen mehr "Schreiberei" von dir erwartet, als ich dich um genauere Infos zu den Adressen gebeten hatte . Würde mich immer noch über diese Infos freuen.
Wie du sicher gelesen hast, sind die einzigsten genaueren und handfesten Infos (Kontoverbindung) kurz vor Weihnachten ankommen. Dank an dieser Stelle an Tibiki.
Geht leider alles nicht so schnell, wie mir lieb ist (bin zusätzlich auch noch Klamotten etc. am sammeln). Ausserdem sollte es keine kurzfristige Weihnachtsaktion sein, die nur einmal im Jahr stattfindet, weil ja "Weihnachten" und jeder in emotionaler Spendierlaune ist, sich den Rest des Jahres allerdings einen Dreck um alles schert. Ich möchte gerne etwas längerfristiges und kontinuierliches anstellen.

Wenn ich schon einmal dabei bin. Jeli, wir können gerne eine Überweisung zusammen starten, obwohl mir ein Brief per Einschreiben eigentlich lieber ist. Würde auch noch gerne wissen, zu wem denn jetzt die Kontoverbindung gehört. Zu dem Pärchen von der Organisation für den Erhalt der Traditionen? Oder eine andere Privatperson? Kann man mir ja auch privat schreiben, wenn die Infos zu diskret sind.
Mit dem Schicken von Klamotten hattest du Recht Jeli. Hab mich ganz schön aufm Boden gesetzt, als ich die Portokosten sah. Aber bin trotzdem der Meinung, dass man sich für die anfallenden Portokosten nicht die Menge an verschiedenen Sachen, wie Kleidung, Werkzeug oder anderes Nützliches auf einmal kaufen kann. Bei einem bekannten Auktionshaus gibt es ganze Bekleidungspakete oder Mengen an Schlafsäcken uvm..... für nicht viel Geld. Da würde sich ein Transport sicher lohnen, auch wenn die Portokosten zum Abgewöhnen sind.
LG
Manu

[Geändert von Manu am Mittwoch, Dezember 28, 2005 @ 21:59]

Jeli
Donnerstag, 29. Dezember 2005, 23:26
Das Konto gehoert zu dem Paar, das mit dem Adler zu Tibiki kam, Jessie + Barry. Er ist lt. TK Algonkin, kundig im Fallenstellen, Verarbeiten von Fellen, Blockhuettenbau usw., kommt urspr.aus Golden Lake. Infos ueber seine Arbeit bzw. das Vorhaben sollen demnaechst in englisch ins Forum /Internet gestellt werden. Ich ueberlegte, ob ein Bericht in Benzis link (coyote) Jessies Heimat betrifft. Sie ist Cree.
Meine Ueberweisung ging noch vor Weihnachten weg. Einschreiben sind bis 25 € versichert, allerdings nicht fuer Geld als Inhalt. (Ich bekam aber mal die vollen Kosten ersetzt fuer Fotos, Kopien, Kunstdruck - ohne 1 Nachweis erbringen zu muessen.)
Den fuer den Transport erforderlichen Betrag zu spenden, erscheint mir als oekonomischere Variante. Gegenstaende wuerde ich bei Hilfsorganisationen evtl. fuer den Osten /od. Orient abgeben. Bei den momentanen Oelpreisen denken selbst große Firmen um + senden ihre Waren nicht mehr in dem Maße wie vor einigen Jahren rund um den Globus. Ich vermute, daß man in Kanada aehnliche Massen von getragenen Kleidern + anderem Brauchbaren erhalten kann wie hier. Vieles gibt es in Kanada + den usa sogar billiger (u.a. Textilien). Ich stell mir die Situation dort in etwa so vor, wie sie sich bei unseren sog. "Tafeln" darstellt, gemeinnuetzigen Einrichtungen, wo arme Menschen hauptsaechl. mit Lebensmitteln zu Symbolpreisen versorgt werden, waehrend geschenkte Gegenstaende sich in den Lagerraeumen stapeln.
Ein weiteres Spendenkonto war unter dem link (coyote) von Benzi zu finden sowie eine Kontaktadresse. Leute wie Jutta + Benzi, engagierte Mitarbeiter bei Hilfsorganisationen, informieren sicher auch gerne ausfuehrlicher, wenn sie gefragt werden.
LG

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Liebe Grüße![BR]Jeli[P]

benzi
73486 Adelmannsfelden
Profil E-Mail

Samstag, 31. Dezember 2005, 10:48
Hallo Jeli,

danke für Deine Worte!

Bei allen Spenden sollte meiner Meinung nach bedacht werden, daß Allmosen keine wirkliche Hilfe sind, weil sie die Betroffenen weiter in einem Verhältnis der Abhängigkeit halten.

Aus dem Bereich der 3.Welt-Hilfe ist der Begriff "Hilfe zur Selbsthilfe" ja schon lange bekannt. Dies gilt meiner Meinung nach auch für die hilfsbedürftigen Reservate. Natürlich gibt es immer Fälle, bei denen eine schnelle Hilfe in Form von Geld oder Material sinnvoll sein kann. Generell würde ich aber sagen, sollte unser Engagement dahin gehen, daß Projekte unterstützt werden, mit Geld- oder Materialspenden, die langfristig die Unabhängigkeit und Selbstverwaltung zum Ziel haben.

Projekte dieser Art gibt es genug!!!

Hier noch ein Link:

Lakota Village Fund

Für den Lakota Village Fund hab ich in den vergangenen Jahren dieses T-Shirt verkauft

T-Shirt

der Erlös fließt in die verschiedenen Projekte

liebe Grüße benzi

[Geändert von benzi am Samstag, Dezember 31, 2005 @ 09:56]

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Revolution bedeutet - sich in einem Kreis bewegen. Alle Arbeit des Schöpfers durchläuft einen Kreis - die Erde, der Mond, der Jahresablauf oder auch ein Menschenleben.[BR]Leonard Peltier[BR]

*jacq
73486 Adelmannsfelden
Profil E-Mail

Sonntag, 1. Januar 2006, 17:32
hallo manuela,
auch wenn du ein bißchen sauer klingst: ich bin froh, daß du dich zur tat entschieden hast. sicher würde ich kein geld ins reservat schicken, wenn ich nicht wüßte und rückmeldung bekäme, daß es auch ankommt!!?? hä??!! - dazu nehme ich die sache viel zu ernst, seit jahren.
du hast auch recht, daß nicht nur zur weihnachtszeit an die indianer gedacht werden darf, obwohl das leben ja dann wie beschrieben besonders hart für sie ist... ich denke fast jeden tag an sie und knappse von meinem bißchen gehalt das ganze jahr über geld ab, um es dann zum winter schicken zu können. ich hoffe und vermute, du verfügst über mehr mittel und schickst übers ganze jahr was - übers ganze leben wenns geht )
übrigens freuen sich die indies mehr über geld als über getragene klamotten, vor allem die älteren, die andere, als bekleidungssorgen haben. schließlich ist ihnen ihr stolz noch nicht gänzlich abhanden gekommen. die jüngeren können sich darüber hinaus noch besser selbst helfen, als die älteren, die oft krank und gebrechlich im kaputten wohnwagen sind und dazu noch auf eine meute enkelkinder aufpassen müssen, weil die mutter in einem anderen bundesstaat arbeiten gehen muß, darf.... ect.ect.(apropos stolz, ihnen ihren selbstgemachten schmuck abkaufen oder eine europareise zu finanzieren ist auch ne idee, ihnen was gutes zu tun.)
in tibiki hast du ja wie ich lese nun ne vertrauensperson, die dein geld (u.a. ....) wunderbar einsetzen kann! oder?!?

spendables neues jahr! ;o)

Manu
Ruhrgebiet
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Montag, 2. Januar 2006, 21:46
Hallo Jacq.,
zunächst einmal möchte ich mich in aller Form bei dir entschuldigen und mich auch für die trotzdem nette Antwort bedanken. Ich wollte auf keinen Fall deine Aktion in irgendeiner Art niedermachen, durch die Äußerung, dass viele eben nur zur Weihnachtszeit die Augen ein klein wenig öffnen. Tut mir wirklich leid, denn ich finde dein Engagement und auch das der Anderen absolut bewundernswert und ich ziehe den Hut auch vor den anderen bereits Helfenden hier. Leider bin ich erst mit meinen jetzigen 26 Lentzen auf die indianische Kultur und vor allem die Misstände richtig aufmerksam geworden. Im Gegenteil zu euch fehlen mir also absolut die Erfahrungswerte . Deshalb ist es teilweise wohl der Frust, weil man sich noch ein klitzekleines bisschen im Kreise dreht und sich fragt, wo setze ich denn nun gezielt an? Dazu kommt noch, dass noch die Kontakte fehlen. Ich möchte mich auch bei allen bedanken, die hier so tatkräftig Tipps reingeschrieben haben. Ich hoffe, dass man sich vielleicht mal live kennenlernt und sich weiter austauschen kann.
Benzi, deine Links sind übrigens super interessant. Bin sie noch am Durchforsten und komme bestimmt nochmal drauf zurück. Sind allesamt super Projekte und werde auch dort Kontakt aufnehmen. Mal sehn, was sich tun lässt.
Übrigens ist auch bei mir jetzt auch der Groschen gefallen . Eure Argumente haben mich überzeugt, und werde also das mit den gebrauchten Klamotten etc. sammeln und schicken erstmal canceln. War wohl etwas anmassend meinerseits. (sollte nun zunächst überlegen, wohin nun mit den mittlerweile in meinem Büro gestapelten Kartons mit Sachen , wird schon was einfallen).
Würde mich auch weiterhin über Erfahrungsberichte eurerseits freuen, wie seid ihr aufmerksam geworden, wo habt ihr Leute kennengelernt, welche Aktionen gerissen und was erreicht, wo kann man evtl. miteinsteigen?? etc.
Jeli, hast du denn irgendwie feedback bekommen, ob das Geld angekommen ist (vielleicht durch Tibiki)? Reichten die Angaben denn aus?

Auf jeden Fall wünsche ich allen vom Herzen ein frohes, erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr!!!

[Geändert von Manu am Montag, Januar 2, 2006 @ 21:28]

Jeli
Dienstag, 3. Januar 2006, 00:34
Allen Foris + Nicht-Foris ein gutes u. erfuelltes Jahr 2006.

Manu, fuer die gesammelten Gegenstaende gibt es sicher irgendwo dankbare Abnehmer. Vielleicht kommst Du auch mal fuer einen Urlaub nach Kanada + kannst dann einiges mitnehmen.
Was sollte daran verkehrt (od. anmaßend) sein, sich durch solche Mißstaende wie Tibiki sie schilderte, beruehren zu lassen - u. darauf zu brennen etwas zu veraendern?
Wie Benzi darlegte, gibt es verschiedene Ansaetze: den strukturellen, politischen + die unmittelbare, ganz direkte Hilfe. Beide sind noetig: aus dem Gefuehl heraus sofort + konkret die Not lindern zu wollen wie auch die langfristige, mehr aus einer gewissen Distanz + Ueberschau heraus agierende Strategie. U. jeder wird sich gem. seinem Temperament mehr in der einen oder anderen Ecke finden.
Hab bitte etwas Geduld. Es werden sich sicher noch gute Moeglichkeiten finden - fuer Dich bzw. Deinen Wunsch zu helfen.
Zu der Frage wegen der Ueberweisung... wurde anscheinend ausgefuehrt, da bei mir abgebucht. Bin mal gespannt auf den angekuendigten Bericht ueber die Arbeit von Barry, womit auch Interessenten von hier gewonnen werden sollen, wenn ich es richtig verstand.

Alles Liebe!

[Geändert von Jeli am Montag, Januar 2, 2006 @ 23:47]

-------
Liebe Grüße![BR]Jeli[P]

benzi
73486 Adelmannsfelden
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Dienstag, 3. Januar 2006, 01:28
Erstmal Euch allen ein gutes Jahr 2006 und daß sich ein Teil Eurer Wünsche und Hoffnungen für dieses Jahr erfüllen mögen.

@Manu

Kontakte zu Natives in den USA oder Kanada zu knüpfen ist nicht so einfach. Vorurteile und Berührungsängste von beiden Seiten sind bei der Vergangenheit ja nicht verwunderlich. Wir dürfen nicht vergessen. daß heute viele Weiße den Kontakt zu Natives suchen, weil sie ihnen ihre Spiritualtät klauen wollen, einer der wenigen Dinge, die ihnen geblieben sind.

Deine ersten Kontakte zu weißen UnterstützerInnen kannst Du auf einem Pow Wow knüpfen oder auf einer Veranstaltung wie dieser hier in München am 28.1.:

Vortrag von Henry Red Cloud

Es ist natürlich toll, wenn ein Native direkt nach Deutschland kommt und von einem Projekt berichtet. In diesem Fall handelt es sich um ein Büffelzuchtprojekt in Pine Ridge, an dessen Entstehung viele Deutsche beteiligt waren, indem sie Geld für den erforderlichen Zaun gesammelt haben und den direkten Kauf von Zaunmaterial organisierten.

Büffelprojekt

liebe Grüße benzi

[Geändert von benzi am Dienstag, Januar 3, 2006 @ 00:36]

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Revolution bedeutet - sich in einem Kreis bewegen. Alle Arbeit des Schöpfers durchläuft einen Kreis - die Erde, der Mond, der Jahresablauf oder auch ein Menschenleben.[BR]Leonard Peltier[BR]

Manu
Ruhrgebiet
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Mittwoch, 4. Januar 2006, 15:09
Danke für deine netten und motivierenden Worte, Jeli. Manchmal ist es nicht einfach den richtigen Weg zu finden. Ich denke, ich werde einen guten Mittelweg aus Engagement in öffentlichen Projekten und auch Direkthilfe einschlagen. Ich denke, gegen das eine oder andere Paket ist auch nichts einzuwenden. Da muss ich mich allerdings auch noch um Adressen kümmern. Bin auch gespannt auf das Projekt von Berry (Überweisung geht in Auftrag) und hoffe, dass weitere Infos folgen. Auf diese Art und Weise kann das Projekt weitererzählt werden. Man könnte auch Flyer entwerfen und verteilen etc...Mal sehn, was sich so machen läßt.

Benzi, das Büffelprojekt ist super interessant. Leider wohne ich im tiefsten Ruhrgebiet und bin erst im April wieder in München. Hätte mir den Vortrag gerne angehört.

LG Manu

benzi
73486 Adelmannsfelden
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Mittwoch, 4. Januar 2006, 15:44
Hallo zusammen,

ich hatte irgendwie nur an die Veranstaltung gedacht, die für mich selber am nächsten ist, sorry dafür!

hier der komplette Fahrplan:

Henry Red Cloud im Januar 2006 in Europa
Termine der Tour von Henry Red Cloud und den Mitarbeitern von Village Earth
Deutschland

16.01.06 Deutsches Ledermuseum
Frankfurterstraße 86
Offenbach
20.00 Uhr
In Zusammenarbeit mit demJugendkulturbüro Sandgasse26 und dem
Verein Tokata e.V.

17.01.06 Kino Capitol
Filmbetrieb Ralf Schuhmacher
Mühlstraße 16
D - 37213 Witzenhausen
Einlass.: 19.00 Uhr Beginn : 19.30 Uhr
Im Rahmen der Indianer Filmtage im Capitol Kino vom 17. - 19.01.06
Veranstalter: Frank Langer und Ralf Schuhmacher

Luxemburg
18.01.06 d'Haus vun der Natur a.s.b.l.
Route de Luxembourg
L- 1899 Kockelscheuer
20.00 Uhr
19.01.06 Radio und Pressetermine in Luxemburg

Frankreich
· January 21st - Montbrison (42). In association with REVE YAHI (21h)
· January 24th - Nantes (place and time to be confirmed)
· January 25th - Université de Paris 7 (14h30)
· January 25th - Paris 11ème Jussieu & 19h30 CICP - 21ter rue Voltaire - Paris 11ème (19h30)
· January 26th - Metz, 17h - Espace Art et Nature, in association with Troubadours Oubliés. (17h)
· January 27th - Stasbourg, Université Marc Bloch à (18h)

Deutschland
28.01.06 AGIM - Aktionsgruppe Indianer und Menschenrechte e.V.
Frohschammerstr.14
80807 München
20.00 Uhr

29.01.06 Rathaussaal des Rathauses Grimma
16.00 Uhr
Veranstalter : Arbeitskreis Indianer heute

Schweiz
31.01.06 Kultur- und Veranstaltungszentrum Gersag
Rüeggisingerstr.20 A
CH - 6020 Emmenbrücke bei Luzern
20.00 Uhr
Veranstalter: Incomindios Regionalgruppe Luzern

01.02.06 Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Pelikanstraße 40
CH - 8001 Zürich
19.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit IncomindiosSchweiz und EDAI Economic
Development Amerindians

Österreich
03.02.06 Kinozentrum Katzdorf
Gemeindeplatz 1
A - 4223 Katzdorf unweit von Linz
20.00 Uhr
In Zusammenarbeit mit der GfbV/ Linz

05.02.06 AKIN - Arbeitskreis Indianer Nordamerika
Amerika Latina
Mollardgasse 17
A - 1060 Wien
Kellerraum, 19.00 Uhr

Deutschland
07.02.06 Chalet in Aschau
Bahnhofstraße 17
Aschau
Einlass.: 19.30 Uhr Beginn : 20.00 Uhr
Mit Diashow von Dirk Schröder

http://www.redcloud.net.tc/

liebe Grüße benzi

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Revolution bedeutet - sich in einem Kreis bewegen. Alle Arbeit des Schöpfers durchläuft einen Kreis - die Erde, der Mond, der Jahresablauf oder auch ein Menschenleben.[BR]Leonard Peltier[BR]

Jeli
Donnerstag, 5. Januar 2006, 14:59
Hi Manu, Du springst ja mitten rein.
Hoffe, daß Tibiki bald wieder etwas berichten wird. Ich bin mir naemlich nicht sicher, ob ich einiges falsch verstand/wiedergebe.
Hatte mich u.a. erkundigt, ob diese Fallen den Anforderungen des Tierschutz entsprechen. Antwort klang sehr o.k. Die Fangeisen (od. was auch immer) befinden sich in Kaesten, in die aufgrund eines Mechanismus nur ein Tier rein kann. Das Tier kann darin wohl nicht versehentlich, evtl. nur mit einer Pfote, haengen bleiben. Ich hoffe daß Barry ein echter Profi ist. Tibiki bezeichnete ihn als Lehrer. Er selbst hatte schon oefter gehoert: "frag Barry", aber sie hatten sich bislang noch nicht kennen gelernt. Barry arbeitet anscheinend mit Alkohol-/Drogenabhaengigen - falls ich es nicht mißverstand - in welcher Form (Ausbildung? Medizinkreise?) weiß ich nicht. Es schwebt den beiden wohl vor, Touristen zu gewinnen, die eine Schulung bei Barry absolvieren wollen + auf diese Weise zur Finanzierung der gemeinnuetzigen Taetigkeit mit den Jugendlichen beitragen. Tibiki kann das vielleicht naeher erlaeutern, ggfs richtigstellen falls ich fantasierte. Flyer find ich eine Superidee. Wenn der Bericht (od. evtl. eine website?) fertig gestellt sind, waer vielleicht weiter zu ueberlegen, wer die Ansprechpartner sein koennten + diese evtl. (via Suchaschinen od.ae.) zusammenzubringen?

Hier 2 links aus dem Coyote zu den "Lubicon Cree":
http://www.aktionsgruppe.de/abteilung4/53985597231491601/index.html
http://www.aktionsgruppe.de/news/539855971514c0106/index.html

Benzi, ich hatte einen aelteren Reisebericht von Monika Seiller + ihrem Bruder, ueber Kanada, sowie Pressestimmen zu den dortigen Aktionen gelesen, find das aber nicht mehr. Kannst Du mir weiterhelfen?

Alles Liebe!

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Liebe Grüße![BR]Jeli[P]

*Ines
Donnerstag, 5. Januar 2006, 15:13
Hallo Jeli!

Wo hast Du Dich denn über den Fallenfang erkundigt???? In Deutschland?

In Europa ist der Fallenfang nur mit lebendfallen erlaubt.

Weltweit sieht die Geschichte etwas anders aus.

So gibt es teilweise Importschwierigkeiten bei zb Hermelin- weil die EU durch Importregelungen versucht, gegen die Fallenfänge in Kanada vorzugehen....

Nur weil irgendwo ein großes "I" bei der Herkunftsbezeichnung der Leute am Anfang steht, muß noch lange kein Ökoheiliger dahinterstehen...

Und stellt Euch mal nen alten Trapper vor, .....na klar, der schleppt auch nen LKW mit Lebendfallen durch den Busch....alles klar!!!!!
Ein paar Drahtschlingen- das wars......

Gruß

benzi
73486 Adelmannsfelden
Profil E-Mail

Donnerstag, 5. Januar 2006, 15:42
Hallo Jeli,

ich kenn mich auf der HP der AGIM nicht aus. Ich hab erst durch diese Diskussion hier und weil ich mir da Infos für Euch überlegt hatte, gemerkt, daß die HP neu gestaltet wurde und viel informativer geworden ist.

Ich könnte natürlich alle Printausgaben durchsuchen, aber so ganz ohne Anhaltspunkt......

Schick doch einfach Monika eine email, sag einen Gruß von mir und schildere Dein Anliegen:

post@aktionsgruppe.de

liebe Grüße benzi

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Revolution bedeutet - sich in einem Kreis bewegen. Alle Arbeit des Schöpfers durchläuft einen Kreis - die Erde, der Mond, der Jahresablauf oder auch ein Menschenleben.[BR]Leonard Peltier[BR]

Jeli
Donnerstag, 5. Januar 2006, 17:51
Gefunden:
http://www.sunpeaks.de/reisebericht.htm
dank google!

Hier was aelteres:
http://66.249.93.104/search?q=cache:Rxa6dbTRhhAJ:www.aktionsgruppe.de/projects/sunpeaks.html+monika+seiller&hl=de&lr=&ie=UTF-8&strip=1

Ich seh schon die Gefahr, die das automatische Toeten bei einer Falle mit sich bringt. Andererseits gab es Erdgruben + andere Fanghilfen sicher lange bevor die Schußwaffen erfunden wurden. Vielleicht erkundigt sich TK noch einmal genau bei Barry? Ich weiß nur, daß die Tiere augenblicklich sterben sollen. U. ich gestehe, ich hab mich bisher nur wenig mit den zweifellos wichtigen Erwaegungen befaßt, wie Tiere ethisch verantwortbar getoetet werden sollten.
Von manchen Jaegern weiß ich, daß sie Kopfschuesse ablehnen.

Lieben Gruß!

[Geändert von Jeli am Donnerstag, Januar 5, 2006 @ 16:56]

-------
Liebe Grüße![BR]Jeli[P]

Jeli
Donnerstag, 5. Januar 2006, 18:07
Mir faellt zu oben noch ein: die Infos sind von TK, u. vielleicht hat sich von meiner Seite ein Mißverstaendnis eingeschlichen. Ich denk mir naemlich gerade, in den Kaesten koennten die Tiere ja auch lebend gefangen werden. Daran wuerde ja nichts hindern. Vielleicht hat sich mein Begriff einer "Falle" in meiner Vorstellung einfach etwas "verselbstaendigt"? Warten wir ab, was Genaueres dazu gesagt wird.

LG

[Geändert von Jeli am Donnerstag, Januar 5, 2006 @ 17:10]

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Liebe Grüße![BR]Jeli[P]

benzi
73486 Adelmannsfelden
Profil E-Mail

Freitag, 6. Januar 2006, 12:43
Hallo zusammen,

in der soeben erschienen Coyote Nr. 68 Winter 2005, befindet sich auf Seite 28 ein Artikel zu der Situation in Ontario, "Gesundheitsalarm in Otario, Wasserverseuchung erzwingt Evakuierung der Kashechewan Cree" .

Der Artikel zeigt die Geschehnisse auf und schlägt einen Bogen zur allgemeinen Situation der Trinkwasserversorgung in den Reservaten.

Ziemlich beschissene Zukunftsaussichten........

liebe Grüße benzi

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Revolution bedeutet - sich in einem Kreis bewegen. Alle Arbeit des Schöpfers durchläuft einen Kreis - die Erde, der Mond, der Jahresablauf oder auch ein Menschenleben.[BR]Leonard Peltier[BR]

Manu
Ruhrgebiet
Profil E-Mail

Freitag, 6. Januar 2006, 17:31
Hi Jeli,
stimme dir zu. Ist alles etwas verwirrend. Also, einen Schritt zurück und auf neue Infos über dieses Projekt warten.

@ Benzi

Kann leider das neue Magazin noch gar nicht auf Internetseite finden, so dass man es vielleicht bestellen könnte.
Steht denn dein Angebot noch, dass du alte Expemplare vom letzten Jahr zusenden würdest? Komme natürlich auch für die Kosten auf. Würde mir gerne einen Überlick schaffen.

LG
Manu

[Geändert von Manu am Freitag, Januar 6, 2006 @ 16:41]

benzi
73486 Adelmannsfelden
Profil E-Mail

Freitag, 6. Januar 2006, 18:21
@Manu

klar steht das Angebot noch, ich könnte Dir auch ein Exemplar der neuesten Ausgabe mit reintun.

Ich leg einen Zettel rein wegen Unkosten, gib mir einfach Deine Postanschrift.

Ich denke meine email Adresse müßte hier im Profil sein.

liebe Grüße benzi

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Jeli
Freitag, 6. Januar 2006, 22:21
Original von benzi
Hallo zusammen,

in der soeben erschienen Coyote Nr. 68 Winter
2005, befindet sich auf Seite 28 ein Artikel zu der
Situation in Ontario, "Gesundheitsalarm in Otario,
Wasserverseuchung erzwingt Evakuierung der
Kashechewan Cree" .

Der Artikel zeigt die Geschehnisse auf und schlägt
einen Bogen zur allgemeinen Situation der
Trinkwasserversorgung in den Reservaten.

Ziemlich beschissene Zukunftsaussichten........

liebe Grüße benzi

Hi,
Jessi, die Besitzerin des Adler, kommt aus
Kashechewan.
Wo kann man dieses neue Heft bestellen?

LG

[Geändert von Jeli am Donnerstag, 16, 2006 @ 22:01]

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Liebe Grüße![BR]Jeli[P]

benzi
73486 Adelmannsfelden
Profil E-Mail

Samstag, 7. Januar 2006, 02:03
Ich hab gerade 10 Exemplare zum Weiterverkauf erhalten, gib mir Deine Postanschrift per email und ich schick Dir eins.

liebe Grüße benzi

(auf Mitglieder klicken, dann benzi, dann email senden)

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Revolution bedeutet - sich in einem Kreis bewegen. Alle Arbeit des Schöpfers durchläuft einen Kreis - die Erde, der Mond, der Jahresablauf oder auch ein Menschenleben.[BR]Leonard Peltier[BR]

Tibiki Kinew
Golden Lake Ontario Canada
Profil E-Mail

Montag, 9. Januar 2006, 20:38
Okay, hier geht es nun weiter, habe das komplete programm was Barry und ein paar andere herren des stammes probieren wollen um die menschen vom rausch weg zu bekommen. Soweit Jeli hat den geld ein winter schlafsack gekauft so das ein trapper drausen im schnee übernachten kann und nicht dadurch wieder abends zurücke gehen mus. Dieses project ist nun offiziel und hier ist alles mit bei...

January 6, 2006

Barry Sarazin
Amik Gamik Development
Pikwakanagan First Nation
Golden Lake, On
K0J 1X0

Peter
Golden Lake, Ont
K0J 1X0

Dear Peter,

As per our conversation on December 27, 2005. I’m taking this opportunity in sending you a copy of my business proposal for our business called “Algonquin Trappers of Pikwakanagan “. In specific we are proposing to integrate the Algonquin Youth Cultural Training Camp.

The business is confident that an authentic Algonquin Youth Cultural Training program will be available for them, and they will be provided with leadership, culture and the Algonquin language skills for our youth.

Based on this plan of the business we need to acquire resources and equipment to implement the business plan. If there are any questions or concerns regarding this request, please do not hesitate to contact me at

(613) 625-2733

Sincerely,

Barry Sarazin

1.0 EXECUTIVE SUMMARY

The “Algonquin Trappers” goals are to develop a Trapping, Hunting and Training Program for the Youth and community members of Pikwakanagan and eventually open an Algonquin Youth Training Program (AYTP) in our territory which includes the Algonquin Park. The AYTP will enhance and give opportunities to the Algonquin youth to learn and maintain their language, culture and heritage.

The Algonquin First Nation has a long history of occupation in our traditional area. Ancestors of the present day members travelled through the land to trade, hunt, fish and gather plants for food and medicines.

The Algonquin and Canadian Government have worked closely together in the past, and have provided culturally appropriate services and have grown in its service and programming needs. The Algonquin Tribal Council provides direct services to more than 6 Algonquin communities in Ontario and has family and connections with 10 Algonquin Communities in Quebec. The long term goal is to develop and enhance our community members with skills and a program that will protect and preserve our heritage, language and culture. In this process we will develop a viable economic program which entails business and tourism so we can market our traditional authentic products in the local, regional, national and international markets.

This AYTP will create many economic initiatives which have been a priority to fulfill the youth’s goals. The program will be a significant factor in the establishing an economic base for them as well. The Algonquin Youth Training Program will be the focus and gathering point for the members who want to experience a wealth of cultural activities in their territory. The wilderness trips will also stress local Algonquin culture, language, heritage and relationship for all the Algonquin people within their territory.

The AYTP will offer 3 training packages that will be based on the Algonquin language, cultural and tourism. The business will specialize in custom designed tours of the Algonquin’s traditional hunting, fishing and trapping territory. The Algonquin people operated on Trap-lines in our traditional hunting grounds, which is now known as the Algonquin Park. Presently under our land claim and our community members are in the process of developing a youth training camp. The place is located in the Cormac area. As well we will be utilizing our traditional camps located in the Algonquin Park. The AYTP will be developed. Once the camp is assessed the name will be changed to better reflect the objectives of the Algonquins. The immediate training of our Youth will participate in an emersion of Algonquin culture, which includes hunting, trapping, fishing, medicine picking and informal Algonquin language courses, craft making, canoe building food preparations and animal hide preparation.

For the first two years the business will operate primarily through the summer, late spring and early fall seasons. The AYTP will be based on group involvement. A major marketing campaign will take place during the winter months. By the 3rd year the AYTP will offer winter trips supported by outdoor adventure and story telling. This will allow the business to be operational year round. This will provide the Algonquin Trappers with full time employment for some of the members and enjoy additional sales of accommodation and food services.

The packages will be marketed to both the retail and wholesale trade through a comprehensive marketing program. Target markets include leisure travellers, specialty interest groups, motorcoach operators, convention planners, national and international tour and travel planners. The business will also be involved in joint efforts as the tours will also be offered as "tag-on" packages to tourist operators and event planners presently operating in the region.

Anticipated Capital costs to develop this business plan is $345,000.00
Marketing costs for Year One are projected in our future research.

The Algonquin Gathers training plan to finance the expenditures through the following partnerships -

Phase 1 & 2 Training Plan

Contribution -
- Cash - $ 345,000. Germany Funds
– Purchase, traps canoes and camping equipment, and development of 1 resort and 2 lodges
HRDC Fund - $ 30,000 – support the Youth Training Service

Phase 3 & 4 Eco Tours Business Plan

Funding Formula - Year One Marketing Costs @ 15% which amounts to
$45,000.00 and this would complete the marketing plan.

Table Of Contents

Pages

1 Title Page

2- 3 Executive Summary
4 Proposal

5-6 Management Responsibilities

7 Trapping Equipment Cost

8 Projected Income

9 Workplan

10 Terms of Reference

11- 12 Market Projection

13 - 14 Sales Projections & Financial Plan

Draft 1

Amik Gamik Development of Pikwakanagan Algonquin Youth Training Program Business Plan

Amik Gamik Development of Pikwakanagan

Algonquin Youth Training Program - Business Plan

Submitted by:

Amik Gamik Development of Pikwakanagan
1550 Mishomis Inamo
Golden Lake, Ontario
K0J 1X0

Contact Barry L. Sarazin at
Business No. (613) 625- 2733

2

OFFICIAL BUSINESS NAME
Amik Gamik Development / Business Number
BUSINESS OWNERSHIP
Amik Gamik Development
NAME OF OWNER
Barry L. Sarazin
Ownership: Amik Gamik Development 100 %

FIRST NATION BAND AFFILIATION
The Algonquins of Pikwakanagan

TYPE OF BUSINESS
Starting Up an Algonquin Youth Training Program - Business Plan.

BUSINESS PROJECT DESCRIPTION
The business will operate an Algonquin Youth Culture and language training program for the community youth. The business will also expand into the Algonquin Park trap line area. The first process will focus on Mervin Sarazin’s Trapping Zone and other selected Cultural Development Zones in our traditional territory. The business has a Youth camp site selected in the Cormac region located 25, Kilometers south of Pikwakanagan to begin this process.

LOCATION OF BUSINESS
The training camp and land based is located in the township of Cormac which is about a twenty minute drive south of Pikwakanagan. The next phase of the training trapping Camp can be accessed by the by highway 60 going west toward the Madawaska township. The trapping grounds are about a 2-hour drive north going toward the Kitty Lake Zone on the Algonquin Park.

PROPOSED BUSINESS STARTUP DATE
Phase 1
The training pan will develop a camp in Cormac by October 2006
The Trapping season will begin – October 20, 2006
Trapping Training Period - spring 2007
1st Fur Sales season - Dec. 2007
2nd Phase & 3rd Phase
Will consist of setting up summer camp to train younger trappers- summer 2007
2nd Trapping Training Season - November 7, 2007
Phase 4
International Marketing and Sales period - fall 2005, spring 2007 to year 2008

ABILITY TO FINANCE PROJECT
Negotiation/financial compensations establish a resources from Germany and will be working with Kigita Mikam located in Ottawa, Ontario and Trillium.

1.) Background:
In the past few summers the Anishinabe Kiji Inini of Pikwakanagan and Amik Gamik Development have been very involved with the Pikwakanagan Youth, where they gathered at various community events and cultural camps to create Algonquin cultural and awareness opportunities for he Pikwakanagan Youth.. There were also traditional elders to assist them in spiritual and cultural revitalization services first hand regarding the retaining of our culture and way of life. Algonquin Elders held a cultural educational session in the year of 2001. In this session the workers and Council of Pikwakanagan found that the youth were very interested in learning more traditional activities. The outcome of this gathering indicated that youth need more understanding traditional teachings regarding their cultural and language. Furthermore they want to know how to access business training programs in term of learning and incorporating traditional life survival skills and business marketing skills to access our resources. 1

Community Profile:

The Algonquin’s of Pikwakanagan is located about 25 kms South of Pembroke. The youth of Pikwakanagan are at an advantage because they can attend various grade schools in local towns and they have begun a language course similar to the Algonquin language. The community members speak less than 1% of the Algonquin Language and know very little about their culture and heritage. Also there is a limited industry in town such as the Shaw’s lumber Industry located in the city of Pembroke and their close to the Algonquin Park which is their traditional hunting fishing and traditional gathering of medicines and natural resources. Also there is high unemployment rate in the community of Pikwakanagan.

2.) Introduction:

The business will develop a sound AYTP plan that will provide the youth with skills by accessing our elders traditional survival bush cultural skills. The training program will consist of gathering various traditional foods, medicines, hunting fishing and trapping and maintaining our Algonquin Language as well. With this type of training in place it will create a good sense of guidance and support in our very changing society. Not only are their times changing so is their immediate environment. The Trapping programs can be directed at implementing a cultural program for the youth concerning traditional conservational methods of wildlife and preservation of our culture and our way of life through the ceremonial teachings by utilizing the knowledge and skilled elders. The Trapping training methods for the First Nation Youth will be based on hands on training process utilizing skilled trappers and community elders. These measures will ensure good management, and harvesting of wild fur grading, by utilizing both High Technology and learning valuable knowledge and customary values are maintained. The training program will be sought through the expertise of our community elders and well-experienced trappers, craftsmanship and business ethics.

The Proposal:

This proposed project will have 4 phases in it. The first phase will consist of establishing a training program where a traditional hunting and trapping camp will be set up in the Cormac Region as an immediate training for the youth. Also parts of the training can be also developed here in Pikwakanagan. The second phase will consist of establishing a Youth Trapping Training Camp in the Algonquin Park utilizing community member trappers trap lines. The third phase will consist of establishing and Algonquin Language, Cultural Emerson and Business program. The 4th and final stage will consist of developing an Algonquin Eco-tourist Camp in the Algonquin territory and the Algonquin Park where our traditional hunting territory is located.

3.) Goals : . To maintain a Fur Harvesting Management Trapping Zone that will be the priority utilizing traditional knowledge skills and will be based on Algonquin culture training program.
. To provide Motivational Traditional Knowledge and Cultural & Language Workshops
. Provide Inspirational Youth with an Algonquin cultural base model.
. Establish an Algonquin Tourist Camp and incorporates Algonquin heritage.


Objectives : To support the development of a traditional training camp and maintaining our food, medicines and traditions by having our elders, teachers teach us our harvesting techniques regarding natural fur bearing resource harvester program.
. To teach the youth positive motivational techniques and become more independent
. To help build youths identity as a Anishinabe person, this will in turn build their
Self-esteem
. Encourage each youth to practice what they have learned in every day life and become positive role models for upcoming youth
. Have workshops to train the youth how develop business skills, marketing management, consumer relation skills during the late winter months.

2
4.) Management Team:

i) Key Management Personnel

Key Management Personnel
Position/Title INCUMBENT AND BACKGROUND/EXPERIENCE
Responsibilities (focus on Accomplishments)

Business Managers

Business Manager : Incumbent: Barry L. Sarazin - 43 years of age, Business Administration background and a Major in Marketing with over 14 years of work experience in various government agencies. Barry has been the main researcher and aspired to see that this project meets the overall goal of this plan. He has gained international marketing experience attending world conference in Paris France, Rendezvous Canada, and other National Aboriginal Conferences in Canada and is very knowledgeable cultural development programs, traditional research and development of our products and service.

5.) ANNUAL PERIOD OF OPERATION
This business will operate in the first year on a yearly active base. In the START-UP year, the business will be mainly three seasons that is emphasized on summer and fall packages. In the progress the business the Algonquin Trapping Camp will expand the camp to training and economic tourism programs. The youth members of the community will be trained to promote the Algonquin Way of Life and share such knowledge with the tourist regionally, nationally and internationally.

In the first year the business the managers will focus on traditional trapping methods and meeting the Furbearing quota responsibilities of the trap line. In the next few years the business will focus on incorporating the business plan to develop traditional trapping training programs and other cultural services. In the long term the business will develop other Traditional Trap Line based out of the Algonquins of Pikwakanagan First Nation traditional hunting, fishing and trapping grounds. Presently some community members hold several Trap lines in the Algonquin Park and in the long term our AYTP are planning to access some of these trap lines. To this effect the business will ensure that the business plan is followed so our target is met to open an Algonquin tourist Camp which will begin in the year 2006.

6.) MANAGEMENT RESPONSIBILITIES
The Managers will focus on ensuring all safety measures are practiced while trapping, and ensure that all safe equipment and traps are up-to-date based on the standards of the Algonquin of Pikwakanagan Laws and Ministry of Natural Resources Laws (MNR). The business will research traditional concepts to target the affiliated First Nation youth trappers who may want to learn and the various types of trapping methods that are culturally based on Algonquin traditional conservation methods.

The programs can concentrate on the different types of fur bearing animal available for the youth training program and services. The business will have 2 full-time trappers operating the business.

To begin first 1st phase and 2nd Phase of the business plan we are requesting a grant of $ 345,000.00 from the Germany Resource Fund organizations. In this process it will cover our start-up cost to purchase trapping equipment and supplies. The business will forecast a trapping venture that would access further resources through other agencies to develop an “Algonquin Youth Training Program”.

To 3rd and 4th stage of the business plan we are requesting a grant of $ 38,820.00 will be sought from our Casino Rama funding program. This will cover our start-up Marketing Plan cost to purchase and promote our Algonquin tourism stage of the business plan.
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7.) Presently the business has the following:

Business Equity:
Cash - $ 1,000.
Equity - $ 38,820.00 \
$ 500. - Traps

Total Equity =========
$ 40,0332.00

8.) START-UP COST WORKSHEET

Development of a portable Trapping Camp will include the following:
2 Camps located in the Algonquin Park @ $125, 055.00 to develop them.
Development of 1 youth training camp located Cormac Ont. @ $ 39,015.00
1 Portable Cabin @ $5,000.00
1 Portable Propane Gas Heater @ 2,000.00 this unit will include a Propane Tank at this price indicated
New Wood @ $500.00
New Shed to store the Furbearing animals @ $3,275
2 Skinning tables @ 100.00
Sub Total $ 174,945.00

Item Estimated Monthly Estimated Monthly
Expenses Expenses

Rent Nil
Advertising Nil
Food & Gas Supplies $600.
Telephone Nil
Insurance $400.
Legal and Professional fees Nil
Other
Fixture and Equipment purchases .
Starting Inventory 800.
Utility hook-up charges Nil
Pre-opening Advertising expenses Nil
TOTAL $ 1,800.

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9.) Traps and Equipment Expenditures: Quotes from Doug’s Trap Sales - 1867 Bond Street, North Bay, Ont. P1B 9N8 (705) 495-3511

Traps : Type Size Recommended for Each Dozen Cost

Conibear 330 Beaver, Lynx, Otter $ 24.50 $ 276.50 x 3 $ 829.50
Conibear 280 Beaver, Otter 19.95 19.95 x 2 439.90
Conibear 220 Raccoon, Fisher, Otter 11.95 139.99 x 2 279.98
Conibear 120 Marten, Mink, Muskrat 9.50 104.50 x 5 522.50
BMI Coil Spring # 3 Coyote, Wolf, Otter, Beaver $ 24.95 279.50 x 2 559.00
# 2 Fox, Mink 12.95 143.50 x 4 574.00
Muskrat round funnel trap Muskrat 27.95 223.60

Sub Total: $ 3,428.48

Conibear Safety Gripper $ 7.50 x 10 $ 75.00
10 lb. Trap Wax 4.50 x 10 45.00
10 Logwood Crystal Trap Die 6.50 x 10 65.00
Needles to sew Beaver Leg holes, etc. 2.50 x 10 22.50
5/8” push pins 6.50 x 10 67.50
Heavy Duty Vinyl Aprons 19.95 x 10 199.50
Flagging Tape 2.50 x 10 25.00
Sharpening Stone 6.50 x 6 39.00

Sub Total: $ 538.50
Stretchers:
Wire Muskrat 2.95 x 6 88.50
Weasel Boards 2.95 x 5 14.88
Mink/Marten Boards 3.95 x 10 32.50
Small Fox Boards 16.25 x 3 48.75
Large Fox Boards 16.75 x 6 100.50
Med. Otter Boards 18.00 x 2 36.00
Large Otter Boards 20.50 x 2 41.00
Wolf & Coyote Boards 24.95 x 3 74.85
Sub Total: $ 436.98

Lures:
16 oz Red Fox 14.95 x 10 149.50
½ oz Skunk 4.50 x 10 45.00
Long distance call for Fox 4.95 x 10 49.50
Beaver 4.95 x 20 99.00
Sub Total: $ 343.00

Fleshing Tools:

D.M.D Scraper 19.95 x 8 159.00
Tail Splitter 6.25 x 6 38.10
D.M.D Heavy Duty Scraper 20.50 x 2 41.00

Sub Total $ 238.10

Total $ 4,985.06
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10.) EXPENDITURES
1. Capital Costs, Equipment –
· 1 White gas stoves and carry bag @ $80.00 each - 160.00
· 6 sleeping bags (winter) @ $125.00 each - 750.00
· 4 Tents 500.00
· 3 tarps @ $20.00 each - 60.00
· 1 complete cook sets 100.00
· 1 utility or equipment trailer - 1,000.00
· 1 12 foot aluminum boat with a 9horse envinrude motor 2,000.00
· Safety and first aid equipment and kits, miscellaneous - 700.00
· Traps 1,000.00
· 1 ATV Arctic Cat Machine 6,000
· 1 Yamaha Long Track Skidoo 6,000
· 2 (4X4) Chevy trucks 100,000.00
=========
Total equipment costs $ 118,270.00
Total 45,000.00
Grand Total $ 340,000.00

11.) PROJECTED INCOME: Algonquin Trappers/Estimated Sales of Furs Trapped beginning Dec. 2005

Fursbearers Quota Estimated Price/Fur Total
Beaver 55 X $ 40. $2,200.
Fisher 3 X 35. 300.
Marten 17 X 50. 850.
Mink unlimited (15) X 30. 450.
Wolf unlimited (3) X 100. 300.
Fox unlimited (15) X 30. 450.
Raccoon unlimited (20) X 20. 400.
Lynx unlimited (1) X 100. 100.
Muskrat unlimited (100) X 5. 500.
Otter unlimited (6) X 100. 600.
Weasel unlimited (5) X 5. 25.
Total Fur Sales $ 6,175.

12.) Expected Results there will be questionnaires given out to each participant: Before their expectations, are met. After; any improvements that could be made for the next year and their expectations were fulfilled or not they will establish their results regarding the betterment of our program. Our main goal in this proposal is to offer skills and business tools for our youth. In this program they will be prepared in maintaining and preserving our culture, language and our way of life. The youth will use the tools in achieving their goals and aspirations and everyday life, which will increase their self worth, motivation, and give them self-confidence.

Each workshop will provide handouts and hand-on material being presented. This will enable the youth to have the material on hand and review at will. Presenters will also provide a brief profile (flyers, cards) of themselves or agencies they work with. This information will also be accessible to the youth by contacting the facilitator, the coordinator if they have any questions that need addressing.

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Appendix I

Budget for Phase 2 & 3

Project Coordination

Youth Coordinator
($ 600.00/wk @ 14 weeks – 35hrs/wk $8400.00
Youth Coordinator Assistant in Pikwakanagan: pending
($ 400.00/wk @ 12 weeks – 35hrs/wk 4 800.00 13200

Resource Personnel:

Program management fee 1500.
Support staff 1000.
Positive Motivational Facilitator
(Meal, Travel, Accommodations) 3100.
Elder from Pikwakanagan 1500.
Adult Supervisors ( 5) @ 300.) 1500.
Guest Speakers, Chief and Masters of ceremonies 900.
Cooks: Main Cook 300.
2 helpers @ 200. each 400 700. 11,800.

Other Cost:

Travel North Bay, Ottawa, Pikwakanagan for
Fundraising and consultation 1400.
Meals and snacks:
(Youth gathering and Youth Leaders segment) 1500.
Rentals: Bus/ Driver on a Friday in July/04
Rental of a sound system 1000.
Note:
The bus rental in the letter of support from the
Pikwakanagan First Nation is for the chosen
Weekend in July/04
Office Equipment: (computers, photocopier, phone,
Video camera, scanner, etc. 1000.
Office Space rental for 14 weeks 800.
Communication: (long distance, mailing fax,
Internet, e-mail) 400.
Printing (photo coping,/computer copying – black/
white and colour) 500.
Supplies and Materials (pens, paper, pencils,
Rulers, film, videos, photo paper, printing
Cartridges etc.) 500. 7100.00

Grand Total: $30,000.00

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Youth Coordinator Pikwakanagan First Nation (14 Weeks)

Role:
Coordinate in planning, preparing and carrying out duties in the Algonquin Park:
- 2nd Gathering of Pikwakanagan Youth: Gaining Traditional Knowledge and Culture
- Teaching the Youth Leaders of Tomorrow.”

Responsibilities:

. Caring out specific duties of the project
. Follow outlined budgets
. Motivate and encourage the youth to be out-going
. Help plan, organize, and coordinate youth project activities
. Ensure there is an Algonquin Language & Culture component in the project
. Work flexible hours
. Travel when needed
. Promote the “Teaching the Youth Leaders for Tomorrow” message
. Help orient youth to various community resources
. Get Youth active in participating in collective organized Algonquin cultural and language events
. Encourage the youth to express their ideas, needs and feeling
. Supervise youth during events
. Provide the necessary reporting to required personnel

Conclusion:

The Algonquin Trappers will develop a Trap Line that will offer successful Furbearing trapping techniques. The Camp will be established in year l on the traditional Algonquin hunting, fishing, and trapping grounds located in the Algonquin Park. As the business grows it will venture out take place in year three on the Algonquin traditional grounds. This plan will fall under the process of developing new trapping grounds and this will fall into the long-term plans to develop the Trapping Camp during the spring summer and fall seasons will be the high tourist areas.

The youth will participate in an Emerson of Algonquin Anishinabek culture, from hunting, fishing, trapping, craft making, canoe building and food and animal hide preparation and tourist guide courses based on Algonquin survival and traditions. Individuals who will be camping will be based at the lodge for the first evening before venturing out into the wilderness of the traditional trapping.

The business will develop a 5 year plan that will primarily operate through the summer, late spring and early fall, with marketing campaigns which can take place during the winter months. The business will be offering winter trips supported by outdoor adventure and story telling and community programming initiatives. This will allow the business to be operational year round. The business will provide full time employment for some of the members and enjoy additional sales of accommodation and food services. As the business progress the programs can descend during the winter month in activities such as ice fishing, trapping and implementing outdoor survival techniques.

The packages will be marketed to both the retail and wholesale trade through a comprehensive marketing program. Target markets include leisure travelers, specialty interest groups, and event planners presently operating in the geographical area.

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Table Of Contents

Pages

1-2) Executive Summary
3) Title Page
4) The Proposal
5) Management Responsibilities
6) Trapping Equipment Cost
7) Projected Income
8) Workplan
9) Terms of Reference
10 11) Apppendix I
12) Appendix II
13) Sales Projection & Financial Plan
14) Market Projection
15) Capital Cost for Phase 4

Jeli
Dienstag, 10. Januar 2006, 20:11
Ich fuerchte leider dieser bussines plan wird nicht besonders geeignet sein, um Spenden zu sammeln.
Ich fasse einiges zusammen: ein geschaetztes Unternehmens-Einkommen von ca. 6.000$ (vermutl.pro J.? gemeint) steht schon allein (pro 12-woechigem Kurs) 4-fachen Personalausgaben gegenueber, sowie anderen lfd. Kosten ....ganz abgesehen von den einmaligen Summen fuer die Grundausstattung (wie z.B. chevy-truck ueber 100.000$). Ein Versicherungsbetrag von 400$ monatl. soll fuer das gesamte Unternehmen genuegen....... Das muß wohl noch etwas realistischer werden. Aber die Idee find ich sehr gut + es waer schoen, wenn sie (weiter) verwirklicht wuerde.

I would like to invite Barry to tell us about his work (trapping, educating ...) + group, to imagine it a little bit.

-------
Liebe Grüße![BR]Jeli[P]

benzi
73486 Adelmannsfelden
Profil E-Mail

Dienstag, 10. Januar 2006, 21:48
danke Jeli, ich war zu bequem um mich durch dieses lange posting zu quälen, Schande über mich.

könntest Du auch noch was zur inhaltlichen Ausrichtung zusammenfassen?

danke und liebe Grüße benzi

[Geändert von benzi am Dienstag, Januar 10, 2006 @ 20:55]

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Revolution bedeutet - sich in einem Kreis bewegen. Alle Arbeit des Schöpfers durchläuft einen Kreis - die Erde, der Mond, der Jahresablauf oder auch ein Menschenleben.[BR]Leonard Peltier[BR]

Jeli
Donnerstag, 12. Januar 2006, 02:05
Benzi,
das Vorstellen seiner Ideen wuerde ich eigentl. lieber Barry ueberlassen.

Zitat:
Barry hat mir gesagt das ein gebraucht 4 rad antrieb ca. 2500.- kostet um es wald fähig zu machen. Zelte haben sie nur die kleine dinger für sommer für kinder.
Mal sehen was ich weiter schaffe, habe heute von der arbeit aus winter wald stiefel bekommen, 12 paar für herren.


Das klingt ganz anders, Tibiki. Nicht so nach Wolkenkuckucksheim wie der Geschaeftsplan zunaechst. Aber ich glaube, Tibiki, Du erwaehntest, er sei irgendwo abgeschrieben + trifft also nicht ganz die Verhaeltnisse? Barry duerfte ein ganz realistischer Mensch sein, + neben seiner Erwerbstaetigkeit scheinen die ehrenamtlichen Aktivitaeten bereits zu bestehen. Duerfen wir darueber etwas erfahren? Vielleicht liest ja jemand mit, der das gerne unterstuetzen wuerde.

Liebe Grueße

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Liebe Grüße![BR]Jeli[P]

Tibiki Kinew
Golden Lake Ontario Canada
Profil E-Mail

Donnerstag, 12. Januar 2006, 02:09
Erst mal danke an alle.
Für mich fällt die sprache immer noch schwer, ich denke ja immer hin auf english.
Benzi, Manu, Jeli, ich weis das es schwer fällt jemand zu trauen, ich bin ja auch da. Ich muß sagen das ich als weiser mensch immer noch erschämmt bin was wir für dieses stolze folk getan haben in diese 2 jahr hunderte.
Ich weis das geld immer ein problem ist, egal für wen.

Ich bin immer bereit etwas mehr zu tun, eine frage die direkt an mir kamm war "warum ich die tiere selber schlachte die an meine tür kommen"?

Die antwort dazu ist einfach, in diesem wetter friert es zu schnell und es geht leicht wenn es noch warm ist. Wenn es noch warm ist dauert es mir ca 10 minuten um es zu enthäuten und das eingeweide zu entfernen. Dann in teiole schneiden, noch mal 10 minuten.

Wenn es einmal gefrohren ist dauert es stunden um nur die haut zu entfernen.
Da muß es weiter tauen so das alles entfernt werden kann und dann das fleisch selbst entlich schneiden.

Da sind für mich auch immer tage wo ich mir frage ob es es wert ist, da brauche ich nicht viel denken, ja es ist es wert.

An die heimlose bettler die auf der strasse stehen und fü almossen betteln gebe ich auch nichtst, das geht immer für rausch und suffffffff.

Also Benzi, Manu & Jeli, Ich hoffe das ich hiermit etwas vertrauen erreicht habe.

Barry ist ein sehr leiber mensch der angst hat das er diese unternehmen nicht gewachsen ist, er denkt er ist nicht würdig. Ich bringe sein stolz etwas höher wenn ich ihm mitteile das in Deutschland nach seine menschen gefragt wird, geschweige davon das sie immer wie drit welt menschen angesehen und behandelt werden.

Servus!!!!!!!!!!!!!!! Das ist mir gerade eingefallen hat mein OPI immer gesagt.

"Die schlawienner werden sehen das ich es schaffe" war auch eine von seine sprüche!!!

Für alle heir noch mal danke, wer hilft,,, na diese person wird von mir offen eine einladung bekommen um es hier selbst zu sehen. Barry wird gerne euch selber zeigen wo die trapper sein wollen und die ca 12 kilometer lange strecke wo sie sein dürfen im sommer durchzulaufen.

Jeli, für dich ein besonders starken HUG von Barry, er hat sich per telephone direkt heute gemeldet um sich bei dir offiziel zu bedanken das deine spende angekommen ist. er hat sich für die wildnis den winter schlaffsack gekauft so das er unter die sterne schlaffen kann in minus 40 grad. Er hat dieses jahr wegen uns die strecke etwas besser öffnen können.

Von mein vater hat er einige fallen bekommen, was er dringend brauchte,

Was nicht auf der liste war sind bush messer und sonstige werkzeuge, habe ihm auch ein paar neue sprit lampen überreicht.

Manu
Ruhrgebiet
Profil E-Mail

Sonntag, 15. Januar 2006, 23:11
Hallo zusammen,
sorry, dass ich erst so spät antworte, aber war bei mir etwas stressig.
Erstmal riiiiesen Dank an Tibiki. Mensch, du machst dir ja super viel Mühe, um uns mit Infos zu versorgen!!
Das ist ja ein wahnsinns Projekt, dass Barry da auf die Beine stellt. Hut ab!!! Das er ein wenig Selbstzweifel hat, kann ich verstehen. Seine Ideen stoßen hier in Deutschland auf jeden Fall auf offene Ohren!! Hat ein bisschen gedauert, bis ich das Konzept durchgearbeitet hatte. Diese Camps sollen den jugentlichen Algonquin ihr kulturelles Erbe wieder näher bringen, so dass sie wieder ein eigenes kulturelles Selbstbewußsein entwickeln und es ihnen somit eine neue Lebensmotivation/Perspektive bietet. Die zusätzliche Business Ausbildung ermöglicht ihnen eine Verknüfung überlieferter Traditionen und Werte mit der heutigen, sich ständig verändernden Gesellschaft. Wenn ich es richtig verstanden habe, spielt hier auch der Tourismus eine wesentliche Rolle. Ich hoffe, dass der Austausch mit den Menschen, deren Bewusstsein für die Kultur der Algonquin und auch andere schärfen wird, und viele Menschen motiviert werden, sich für die Natives einzusetzen oder zumindest nicht mehr die Augen vor dem vielen Unrecht zu schließen.
Das sind ja unheimlich große Summen, um die es dort geht, und es werden wohl sogar auch Verhandlungen mit deutschen Investoren aufgenommen. Da kommt man sich hier als einzelne Person im Ruhrgebiet ziemlich hilflos vor. Ich denke, es ist wahrscheinlich jetzt auch wichtig, aus einzeln viele zu machen, ich meine, das Projekt unter die Leute zu bringen. Ich weiß nicht, wie weit Barry denn schon ist, ob und was für ein Team er hat und welche Möglichkeiten dazu. Wie sieht es denn mit Flyern aus oder so?

Was die Sache mit dem Vertrauen angeht, Tibiki, hattest du nicht gerade unrecht. Heutzutage ist man sehr vorsichtig geworden mit dem Vertrauen, vor allem, wenn man der Person nicht von Auge zu Auge gegenüber sitzt und sie nicht kennt. Man ist oft schon gebranntmarkt und deshalb vorsichtig. Aber mittlerweile hast du hinsichtlich der Hilfe für die Natives mein absolutes Vertrauen, und ich denke, ich stehe mit dieser Meinung nicht alleine da!! Ich bewundere und schätze deinen Einsatz sehr und ich hoffe, dass sich vielleicht die Gelegenheit ergibt, in der einer oder anderer Sache zusammenzuarbeiten. Das gilt natürlich auch für andere nette Leutchen hier

LG Manu

[Geändert von Manu am Sonntag, Januar 15, 2006 @ 22:13]

Jeli
Montag, 16. Januar 2006, 00:45
Nochmals vielen herzlichen Dank an Benzi fuer die Coyote-Hefte. Durch die Lektuere wurde mir klar, daß ein großer Teil der indianischen Gruppen sich als selbstaendige Nationen begreifen (z.T. verwenden sie sogar eigene Paesse!!!!!!) u. ich kann nun einigermaßen nachvollziehen, weswegen NDNs anscheinend so sehr als Staatsfeinde betrachtet werden.

Da ich einiges falsch verstanden hatte + weitergab, stell ich es am besten oeffentlich richtig.
Bei dem Pikwakanagan Rez, welches ich Golden Lake Reservat nannte (da das fuer mich einfacher klang), an das angrenzend Tibiki wohnt, in dem Barry lebt + neuerdings auch Jessie, gibt es wohl einige Gewehre (Tibiki wieviele etwa? 17?), doch sind das nicht genug zum Jagen fuer alle. Daher wird mit Fallen gearbeitet, u. zwar, sowohl mit Fangeisen als auch mit Schlingen (teils auch fuer Hirsche). Die Gruende klangen fuer mich ziemlich einleuchtend
Die Felle werden 1 x pro Jahr aufgekauft von 1 Großkaeufer.
Am meisten beeindruckte mich aber der Bericht von der kleinen Frau, die jaehrlich einen Elch erlegt - mit Bogen + Pfeil.
... auch wie Barry nur mit Schlafsack im Freien uebernachtet (ohne Zelt darum herum, wie ich es mir vorgestellt hatte). Es ist der Wahnsinn bei den dortigen Temperaturen!!!!!! Aber ein Zelt mit Ofen waer im verstaendlicherweise lieber.

Jetzt versteh ich außerdem noch was anderes besser. Bei dem "Geschaeftsplan" von Barry (inkl. Investoren) handelt es sich um seinen Traum od. seine Vision. U. es liegt sicher einige Kraft darin. Mal sehen was sie noch zustandebringen wird.

LG

[Geändert von Jeli am Sonntag, Januar 15, 2006 @ 23:49]

[Geändert von Jeli am Sonntag, Januar 15, 2006 @ 23:54]

-------
Liebe Grüße![BR]Jeli[P]

benzi
73486 Adelmannsfelden
Profil E-Mail

Montag, 16. Januar 2006, 10:55
Hallo Jeli,

danke für Deine großzügige Spende an die AGIM, sie kann es brauchen.

Schön wäre es, wenn jeder und jede die die Zeitung gut und wichtig finden ein Abo einrichten würden, wenn sie sich es leisten kann. Damit kann am besten kalkuliert werden und das fördert die Arbeit ungemein.

Hallo Manu,

genau aus dem Grund den Du anführst, ist es mir machmal wichtiger Coyote zu verkaufen oder zu verschenken, Flugblätter zu verteilen oder Artikel zu schreiben, oder eben etwas im IN zu schreiben. Ich denke hier ist meine Zeit und mein weniges Geld manchmal besser aufgehoben, als wenn es direkt als Spende in Rezervat geht.

Also wenn Du nach Flyers fragst, MACH welche!!!

Trag die Infos zusammen, layoute eine schöne Vorlage, such ne Druckerei oder nen Copyshop, halte Rücksprache mit den Leuten drüben, ob das für sie so ok ist. Dann muss es für sie natürlich erstmal eine englische Fassung geben.

Ich verteile es gerne an meinem Bücher- und Schmuckstand, der wie gesagt ausschließlich für solche Projekte gemacht ist und dann dem ich keinen cent verdiene, sondern die Zeit und die Unkosten die anfallen, als meine Spende betrachte.

liebe Grüße benzi

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Revolution bedeutet - sich in einem Kreis bewegen. Alle Arbeit des Schöpfers durchläuft einen Kreis - die Erde, der Mond, der Jahresablauf oder auch ein Menschenleben.[BR]Leonard Peltier[BR]

Jeli
Montag, 16. Januar 2006, 14:34
...um keine Mißverstaendnisse aufkommen zu lassen: ich hab 25 € bezahlt fuer eine aktuelle Coyote-Zeitschrift sowie mehrere interessante, aeltere Ausgaben + Porto. Das war sicher nicht zu viel!!! Benzi, weißt Du was von den 4,50 fuer eine Zeitschrift u. von den Spenden in der Verwaltung haengen bleibt u. was direkt ankommt? Btw was ist IN?
Lieben Gruß!

-------
Liebe Grüße![BR]Jeli[P]

benzi
73486 Adelmannsfelden
Profil E-Mail

Montag, 16. Januar 2006, 16:57
Hallo Jeli,

dafür, daß ich gesagte hatte die älteren Ausgaben gibts gratis, finde ich Deine Spende durchaus großzügig. Wir sammeln grad in einem anderen Forum um ein Paket nach Pine Ridge zu schicken und da ist zu sehen, wie schwer es vielen fällt eine derartige Summe zu spenden. Also nochmal danke dafür, aber es braucht sich niemand unter Druck fühlen, die älteren Ausgaben gibt es gratis, wer sich keine Spende leisten kann oder will braucht das auch nicht zu tun.

Nun noch zu Deiner Frage, Jeli. Bei wem ANKOMMT? Es ist enorm schwer heute eine politische Zeitung zu machen ohne draufzuzahlen. Ohne Werbeanzeigen ist das heute fast nicht mehr möglich.

Deshalb ist es toll, daß es die Coyote immer noch gibt und es wäre super wenn das auch in Zukunft so bliebe.

Aufgabe der Zeitung ist nicht mit dem Erlös noch Projekte zu unterstützen, das geht nie und nimmer. Aufgabe der Zeitung ist über die Misstände und die Projekte zu informieren.

Und was ich oben sagen wollte war, daß ich es für durchaus sinnvoll erachte auch hier etwas Geld zu investeiren, also in die Information. Damit viele Menschen über die Misstände und die Projekte bescheid wissen und immer mehr Menschen diese unterstützen, sei es politisch oder finanziell.

liebe Grüße benzi

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Revolution bedeutet - sich in einem Kreis bewegen. Alle Arbeit des Schöpfers durchläuft einen Kreis - die Erde, der Mond, der Jahresablauf oder auch ein Menschenleben.[BR]Leonard Peltier[BR]

*smally
73486 Adelmannsfelden
Profil E-Mail

Dienstag, 31. Januar 2006, 12:51
Hallo

zur Zeit auf Tour ist Henry Red Cloud und stellt
das Büffelprojekt Adopt-A-Buffalo vor.
Nähere Informationen unter www.villageearth.org
Ich finde es eine gute Hilfe zur Selbsthilfe.

Übrigens gab es etwas ähnliches vor einigen Jahren von der
kanadischen Regierung. Ein Vermarktungshilfeprogramm
für indianisches Kunsthandwerk.

Viele Grüsse

Tibiki Kinew
Golden Lake Ontario Canada
Profil E-Mail

Mittwoch, 8. März 2006, 23:35
Hier das neuste von "BARRY SARAZIN" <abitung@yahoo.ca>

Er ist nun zum ersten mal wieder aus dem wald gekommen und hat sich in dieses dokument reingelegt.

Presentation to the Resource Funders,
By Amik Gamik Development Barry L. Sarazin, Mar 8, 2006

Re: Recommendations of my community Algonquin Culture and Language Development regarding the community youth of Pikwakanagan

The Algonquin Youth members of Pikwakanagan have been given opportunities in short base program services utilizing community based programs. In this program it reeled that the service is addressing some of the cultural activities and very little in terms of the Algonquin Language, and the same goes for the Men, Women, Youth, Elders, of Pikwakanagan. It has given me an opportunity to access and work of such programs being offered, and under this process it has given me a good insight where the development of a Trap Line which should be based out of their traditional hunting, fishing and trapping grounds in the Algonquin Park.

This presentation will give resource funders a overview of issues that youth are faced with; such not having enough traditional and cultural activities that are directly related to our language. With articulated cultural and Algonquin language activities they then will have further opportunities to maintain and retain the Algonquin Culture and Language. Many of the community members thought that this type of programming can be a success in community programs held in the past and has exceeded the entire program services and where workshop held they have met the goals provided and all expectations were fulfilled.

This success of the most supported program was the Aboriginal Healing Wellness Program that had given those opportunities and access to committed resource people and families. Although the program was only held for three year this is based as a short term program which are usually the norm for government funded program. Basically this are not sufficient to access our full need of maintaining our culture and Algonquin language. Such programming needs to be full-time and ongoingly enhanced with proper funding.

Other programs include NNADAP National Native alcohol and Drug Addictions program, Chief and Council, Pikwakanagan Men, Women, Youth and Elders Groups and programs.

Not to be forgotten are the significant contributions made be the Elders, Traditional Drum Keepers and Healers from various networking First Nation and Facilitators Jim Oskaneegish, Roy Paul, Constable Stan Moore, Laval Williams.

I have worked in various community positions working with the Elder such as August Commanda regarding his bush survival and his hunting fishing and trapping skills, and in regards to our Algonquin Culture which is translated by Willard Commanda of the Tennisco Manor. In this process we can then give a full effort in proving health and community programs to combat drug and alcohol that keep the youth away from harmful drugs like methanol crystal, crack, and alcohol and other harmful drugs.
Background :

Over the past years the elders, the Men and Women groups of Pikwaknagan identified the need for continuing such cultural and Algonquin Language programming; however due to the lack of funding Culture and language program has been decreasing dramatically in the last 10-15 years. The youth have been involved in to many outside influences such as watching television and playing computer game and having access too many drugs and alcohol. The immediate need for having traditional hunting, fishing and trapping and working with raw material such as traditional wood carving or working with Birch Bark like making birch bark canoes are needed to combat such loss of our cultural and language will be a define answer to combating such loss of our culture and language.

Other types of traditional socials like Potlucks; were highly stressed in keeping our cultural active. In this process the youth can be involved in organizing at least (2) two to ( 4) four Pow Wows per Year. In this method it is much supported by the Men and Women’s group of Pikwakanagan. Especially in these areas of traditional dancing and outfit making projects in this process this is where hunting, fishing and trapping can go hand in hand with such community project as well connecting with the Youth. Here they can be provided with special training and bush survival skills. Majority of this can be provided here in a classroom style with the youth.

I am pleased to report that all of the projects’ goals were achieved and that the overall success of the project has exceeded all the project community partners’ expectations. The Men and Women’s groups finally came together concerning the healing lodge and learning traditional healing songs and what responsibilities are to be up-held in the traditional grandfather and grandmother Thunderbird Drums as well. In addition to their achievements they participants strengthened their teamwork, managed their own duties when the time came to do the healing lodge and participate with the invited Elder and Healer. Additional training regarding healing songs were provided and basis operation of opening and working with the Healing Lodge process and the community traditional drums.

One of the greatest indicators of success of the program has been a notable change in the attitude, pride and sense of self-esteem of the participants. This is important considering the fact that I have been only working here for the past year. Each of the participants has now established realistic and achievable life traditional educational goals and wanting to continue on in their healing journey. As well, each of the participants has now learned some important traditional healing skills and traditional medicines and learning to support each other in the time of need. In this method they have learned how to prepare traditional medicine such as Yellow Birch, Ironwood, Universal medicine and Noquasigan medicines as well. Regardless of the occupations they follow, participants have already been invited to other communities to assist them in traditions and developments of our community Traditional Drum process and they are gaining interest in the Traditional Anishinabe Midotsun (Healing Lodge) Lodge. In this process we have then achieved our goals, because under the elders guidance and teachings. We then can assist one another in bettering our health.

The Manager of Amik Gamik Development

During the past 12 months, the manager worked in the program and visited over 30 homes for the purpose of providing local community members with information on implementation of the program and activities. The Chief in Council concerning Nation Building held a number of meetings in this process. In this process the Men’s group did various opening for the Repatriation of our Ancestors. This request came through the Chief and Council and we worked with a team from Maniwaki to complete this information-gathering project. A number of communities Drum feasts, which took place during the Spring and Fall seasons. The program participated in (3) three youth gatherings of the past year. During each meeting and event the Traditional Drum was utilized and special ceremonial songs were conducted. In some case the traditional drum was used when there were deaths and car accidents as well The Healing lodge was used as a part of this process.

Each of the groups and community members remain dependent in part of the culture development concerning traditional medicines, feast, hunting fishing and trapping and the attendance of traditional gatherings. These activities have supported these community groups for the duration of the program and have contributed to all aspects of their culture and values, including the retention of their language while Drum and participating in ceremonies. The problem with is that many youth and elders in the community lack the skills and knowledge necessary to accrue social economic benefits from limited resources available. This is even more apparent for those youth who have not had the benefit of a parent to teach them their culture and the necessary survival skills and Anishinabeg cultural experience. While working with the young offenders the program experienced youth that were dropouts from school which further restricts opportunities for future jobs and the development of important life cultural skills.

Having the Algonquin traditional knowledge and skills is necessary to participate in the Algonquin programming is important; however this type of program needs readjustment where equipment is needed, such as boats, canoes, 4X4 trucks and camping equipment to mention a few are needed. In the long run of social economic and health prospects for the community youth will prosper and heighten their self esteem. As well they will generate future employment opportunities especially in the tourist industry. These future opportunities will be lost to the community youth at the risk to upgrade their basic academic qualifications leading to more appropriate marketable employment skills. More specifically individuals participating in the program may be interested in pursuing opportunities in the tourism sector, such as working, guiding, outfitting, etc.

Project Summary:

The Health and Social programs are designed to operate through federal and provincial guidelines and have difficulty aligning them the policy up with Algonquin cultural and language needs. The Algonquin needs are designed to focus on the traditional and cultural teachings activities combined with an opportunity for the youth community members to understand what happen their ancestors such as the residential school syndrome and how it has affected the community as a whole. The social and health programs access Elders and traditional teachers through the process of ensuring that each facilitator had a CPIC or a criminal record check before having them to fulfill their commitment of doing Healing Circles, Lodges, and cultural teachings.

The youth and members attended various health and social programs in the past 11 months from the month of October 2003 – September 2004. Here the members and participants were based at the Health Centre and Pikwakanagan Traditional Cultural Grounds. Facilitation of each Healing Circle, Healing Lodge, Home Visits and daily program activity was provided during this time. In some the activities some of the participants travelled to other cultural events and North, Bay, Rama, Christian Island and Dokis First Nations on various weekends to learn more about cultural and traditional teachings. As a part of this process one could the community uniting in their efforts to revive our cultural. The Men and Women’s groups worked together to achieve these goals. In this initiative one program which is called the Aboriginal Healing & Wellness
( AHW) program last 3 three years and is now over. The youth are subject to other community social and education programs.

In this support of the AHW program it had to borrow tarps from community members, tents, buy wood, rent canoes, snowmobile in order to have some cultural impact to giving the youth a opportunity access a snap shot of Algonquin Hunting fishing and trapping activities. The program provided other essential cultural items such as cloth, beads and leather had to be purchased when such cultural program were set up for the community members. A curriculum had to be set up for cultural teachings at the Day Care as well and in this process it was not accounted for in terms of time to create and develop the curriculum.

Objectives

The following Objective we established to guide implementation, management and evaluation of the Pikwakanagan social, health and long term economic programs:

1: to provide Pikwakanagan members and participants such as Youth at Risk with the skills necessary to participate and benefit from our traditional economic and culture, thereby contributing to their families and the community.

2: to provide community members with an opportunity to upgrade their culture and access traditional teachings from elders, thereby enabling them to achieve self sufficiency benefits from resources available here in the community.

3: To keep the Youth at – risk out of the criminal justice system and social assistance systems;

4: to facilitate personal wellness and retain the traditional knowledge, cultural among the Youth and community members.

5: to assist in development of social economic programs to see that we are only beginning this process and to continue the revival of our customs, traditions culture and our important language which obtain the necessary values and our rich heritage.

Expected Results

In addition to the stated Objectives, other expected results of the program included:

1: Enhanced knowledge and skills of the program participants to become involved and benefit from the local traditional economy;

2: Enhanced self –esteem and ability of program participants to become self-reliant to contribute and make this community more efficient in terms of a sustainable Algonquin life style;

3: Enhance wellness of participants of the community, contributing to reviving our language, culture and traditional knowledge in regards to economic development and health;

4: Through the provision of opportunity to learn important culture skills and have a greater choice from the program participants can benefit accessing more local resources in the economy:

5: An increase in the number of younger participant and potential leaders in the community will strive toward the maintaining our culture and retaining our language.

Measuring Success of the Pikwakanagan health, social and economic programs:

Measuring the success of the program has to be guided by how well the stated objectives and expected results were achieved, as well as other outcomes, impacts and effects. This process will be based on a number of factors and criteria, including the number of participants who are accessing the program to learn more about our culture to access our resources in developing economic benefits and to learn our language at the same time.

As a minimum, among key factors to be to members being able to understand and perform ceremonial and cultural responsibilities by the community members involved whether it is the Men, Women or Youth groups. In that regard, the hunting fishing, trapping, learning ceremonial songs and development of dance regalia’s or making traditional medicines are highly skilled task, and if not done properly, the value of the teachings will be insufficient. The extent to which participants learned will benefit their health and self esteem.

Evaluating the Pikwakanagan Program

As a part of the process in evaluating the success of the community programs, the Amik Gamik Development manager met with elders and resource people and community members throughout this program. In this process information was gathered regarding observations, comments, and recommendations of the program.

Another important factor in evaluating the success of the program was the administration of a questionnaire of the program participant after each workshop and activity, the results of which are summarized in this report. In each of the workshops were questionnaires to find out the outcome of all culture and language teachings being taught.

Program Rational

The rational for developing the Algonquin Youth Training program is a direct result of grassroots feedback. The valuable input has also helped to guide further direction of the AYTP and community groups during their support to learning culture and community health and wellness which made the programs objective’s very relevant. While community members were interviewed and we obtained feedback from participant in each workshop held. In the feedback was clearly indicated a preference of characteristics of the traditional and a cultural base programming has been most instrumental. The combined elements set the foundation for the program that acknowledges our local elders and resource people and outside resource elders and facilitators while incorporating cultural and traditional knowledge.

As a result the community findings the AYTP is evolving. With in the early stages of an extensive amount of work still remains and most community members feel that we have only just begun a community process and now the financial resources have come to an end in most of the short term programming efforts. This method often become not sufficient for maintaining our economic, culture and language needs. In regards to the program it seen as practical means of diverting youth at risk away from activities that lead to incarceration or other means prescribed by the justice system and having other community program continue in this effort by integrating other community programs in picking up our momentum.

Impacts and Effects

What impacts and effects, intended and unintended, resulted from carrying out the community program such as the AHW Support position which are short term.

In addition to the benefits accrued by participants in the program, one of the most positive outcomes has been the realization of the partners that common goals can be achieved through partnership and networking.

The opportunity for the stag workers was to give the youth and community members the opportunity to venture and visit other Fist Nations in the communities such as Nipissing Dokis, Christian Island, Scugog, and Rama First Nations. Here they were exposed to other youth and community members that should have a lasting impact on their outlook for the future, in terms of culture and social interaction and community program activities.

As a result of the program, one of the participants of the program learned that the culture goes hand in hand with learning the traditions. In this process it shows how important our language is a very much a part of the process especially at the Day Care level and with our youth and elders.

Objective Achievements
Has the project achieved what was expected? In this regard, the success of the AHW program has maintained the demand of the community member’s expectation in terms of the achievement of objectives and expected results. A review of each of the programs objectives follows:

To provide community members and Youth at Risk with the necessary skills to participate and benefit from elders, traditional teachers, thereby contributing to their self – reliance, self –esteem and their ability to contribute to their families and relations.

Based on workshops provided by facilitators, visiting elders, traditional teachers, social program participants themselves have been given opportunities to access good teaching from our elders. Each of the participants has learned important skills for supplementing a survival and cultural skills from the health programs. In this program the participants participated in workshops and teaching from visiting elders regarding traditional lifeskill, ceremonies, traditional drumming, healing, circles, traditional medicines, etc., Regardless of occupations they follow, participants will have this cultural and traditional teachings for life, skills they can pass on to future generations.

Program Participants – Summary of Responses

AHW approach to the Traditional Healing Lodge Training and Healing Lodge Ceremony Workshop Design

- The workshop focused on bringing a feast for our traditional Thunderbird Drums and a traditional feast to open up our Midotsun (healing) lodge that is set up for healing and traditional training for the Anishinabek members. This consisted of learning what the Midotsun lodge is, where it came from, and what process must take place to open up the lodge to begin anytype of healing within the lodge itself. The first appropriate thing was to have gifts available for the lodge spirit and a presentation of gifts for the elder was the method method used our community members. In this method it gave them a good opportunity to experience traditional healing circle with our invited guest speakers, and elders
- Here he conducted a traditional pipe ceremony and then he shared his own life experience, visions of the lodge, and how the spirit of the lodge connected to his own life experiences. In this first evening there were a total of 12 female and 10 male Anishinabek to participate in the grand opening of the healing lodge.
- After the first session of the lodge the participants expressed a strong support for such programs as the Aboriginal Healing & Wellness Program. The AHW Worker encourages community members to become involved in their culture in bettering their health and strengthening the unity within the community in order to make such a traditional healing process continue this process.

- Throughout the Healing lodge training process with the last three days of having our visiting elder share his life experiences. The train began with a traditional pipe and drum ceremony. In this process we opened up the floor for anyone who wanted to share his or her life experiences or concerns about what they felt they needed in these training sessions, and healing ceremonies concerning the Traditional Drums and the Midotsun (Healing) lodge. After each presentation we asked a traditional drum to do a healing song to support that person being healed. The facilitator provided a traditional medicine called Yellow Birch mixed with Ironwood as a part of this healing ceremony in this process it was shared it with the community members. To complete the workshop an evaluation was conducted. Please see the attached evaluation.

Workshop Experience:

The response from the participants concluded as follows. In the workshop of the participants in attendance they really enjoyed the workshop, everyone understood the workshop process, they of time to work with the guest speakers and they found each session was well organized and the information was very clear. The participants really liked the traditional healing methods and nothing should be change; however the participants would like to see more community support, front-line workers and community leaders.

The participants experienced traditional healing within the Healing Circle. In this process Jim use a traditional healing ceremony process where it consisted of praying and hearing each community member speak on issue of various abuses experienced, whether it was of Emotional, Mental, Physical, or Spiritual abuse. This workshop achieved its goals with a high rate of success the participants were very please and recommend that Jim return to the community because he has so much information available, and they really appreciate all of his sharing and traditional teachings and medicines.

Participant concerns: We need more teachings in Anishinabe Spirituality, traditional healing, Traditional Drum & Sunrise Ceremony to open the workshop on Saturday was well received.

1) The Workshop Goal & Objectives: The goal and objectives of the workshop reflected what is known about each community member’s need of healing. It emphasized the support and guidance of our visiting elder Jim Windigo. He had offered all participants to assist with his traditional songs when required to sing a healing song using. In this process the Kiji Nini Anishinabe Men’s group assisted Jim in this process, as well as other men attending the ceremony participated with the women in either songs or by dancing to support this Anishinabe Healing method approach.

2) There is a need to address the unique needs of the both men and women working together to support and secure trust, gender and balances in such workshops. They should be asking directly about healing needs and preferences.

3) Profile the Guest speaker – spoke on his Anishinabe community knowledge in spiritual sacred teachings using a chart; which reflect Anishinabe Life cycle & the modern Day life cycles. In this process it will strengthen and maintain the working relationship with the various spiritual connections available here in our community.

Recommendation of the AHW Worker is: Based on the success of the this workshop and comments provided by the participants said that there should be more community leaders, staff and front line workers in theses workshops. It would be beneficial if more residential survivors from the community came to workshops as well, because the community needs to here them.

benzi
73486 Adelmannsfelden
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Donnerstag, 9. März 2006, 19:39
ok werde es ausdrucken, übersetzen und dann einstellen, kann aber dauern........[P]liebe Grüße benzi

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Revolution bedeutet - sich in einem Kreis bewegen. Alle Arbeit des Schöpfers durchläuft einen Kreis - die Erde, der Mond, der Jahresablauf oder auch ein Menschenleben.[BR]Leonard Peltier[BR]

Jeli
Donnerstag, 16. November 2006, 22:54
Original von benzi
ok werde es ausdrucken, übersetzen und dann
einstellen, kann aber dauern........

liebe Grüße benzi

Liegt ja nun schon eine Weile zurück.
Ob da noch was draus wird?

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