4. Schwarzwald-Powwow in Unterkirnach
(26. und 27. April 2014)

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von P. Nakanishi

Guten Tag allerseits
Ich bin das 2. Mal an ein Powwow in diesem Ort gereist und traf mich dort auch mit Freunden der Vereinigung TOKAHE aus der Schweiz. Ich schreibe diese Notizen als ein Dankeschön an die Organisatoren und alle Helfer, die dieses schöne Fest erst möglich gemacht haben. Der Ort ist ganz versteckt auf der Lang Linie Furtwangen - Offenburg, DE. Das Gelände ist einladend und die Infrastruktur in diesem Gemeinde/Spiel Zentrum perfekt. Dieses Jahr war ich beide Tage dort und auch der Tourismus Organisation gehört ein Dankeschön, hatten sie mir doch trotz belegter Hotels eine Unterkunft bei einer sehr netten Familie besorgt.

Die Sprecherin am Fest war sehr bemüht, dem ganzen einen echten Powwow Rahmen zu geben und die Hinweise, dass beim Einzug aufgestanden wird und kein photographieren war ein Hinweis, dass die Organisatoren bemüht sind, ein echtes Fest zu gestalten und nicht einfach ein Kostüm, Fasching Event. Hierin liegt überhaupt ein bisschen die Schwierigkeit. Die Herkunft des Powwows ist ja, dass die Indianischen Völker entweder einen Kriegszug vorbereiteten oder einen Jagd Erfolg feierten. Viele der Gesten hatten damit zu tun, dass sie via Tanz den restlichen Mitgliedern von ihrer Jagd erzählten, i.e. via die Gesten verdeutlichten (i.e. Tiere nachahmten). Es ist mir klar bewusst, dass auch in den USA und Kanada sich vieles geändert hat, aber das ganze hat doch immer eines Messers Schneide, dass es ein frohes, ernstes Fest bleibt und nicht abgleitet ins Lächerliche. Dies ist den Organisatoren auch dieses Jahr, soweit ich es empfinde, gelungen. Vor allem die Durchmischung von Tänzen, bei denen alle mitmachen durften und den andern, bei denen einzelne Gruppen für sich ihre Tänze darstellten, war sehr gelungen. Die Kostüme waren wunderbar, wobei bei einigen auch viel Fantasie dabei war und trotzdem. Ich habe mich mit ein paar der Tänzer unterhalten und bestaune ihre Geduld, alles zusammen zu tragen, damit es möglich authentisch wirkt.

Wie gesagt, ich war 2 x den ganzen Tag dort und habe mich keine Sekunde gelangweilt. Und ich bin allen, die dieses Fest ermöglichten, äusserst dankbar. Wenn auch nur ein paar daraus ein Verständnis, Interesse und Sympathie für die Native Americans und Canadians entwickeln, hat das Fest eine tolle Aufgabe erfüllt. Ich wünsche allen wunderschöne Erinnerungen und hoffentlich in 2 Jahren wieder einen Powwow im Schwarzwald
Mit lieben Grüssen aus der Schweiz


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